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„Der Hölzerlips und seine Bande“

Wanderung zum verschwundenen Ferdinandsdorf
Unter diesem eindrucksvollen Titel laden wir Sie zu einer regionalen kulturgeschichtlichen Zeitreise ein. Am Sonntag 10. April 2016 um 13.00 Uhr führt eine Fußwanderung vom Reisenbacher Grund zu den Resten des verschwundenen Ferdinandsdorf. Auf dem Wege erfahren die Teilnehmer einiges über alte Straßen, Mühlen, Räuber, Jagd und Wilderer der Gegend, sowie über die Land- und Waldwirtschaft im Zusammenhang mit der Besiedelung des Odenwaldes. Der Geopark Vorort-Begleiter Hans Slama gibt Informationen über die Entstehung, die ärmlichen Lebensverhältnisse, Brunnen und Gebäude bis hin zur Auflösung der Gemeinde und Abschiebung der Bewohner in andere Ortschaften sowie nach Amerika. Bezeichnend für die Situation des Dorfes in steiler Nordhanglage ist die Beurteilung der leiningenschen Beamten. Für sie war „Unterferdinandsdorf als einziger Ort so arm, dass keine Wachen aufgestellt werden mussten“ und zwar, weil es hier nichts zu stehlen gab. Man nannte solche Orte auch „Bettelmanns Umkehr“. Ferner waren die Beamten der Meinung, dass die „Bewohner nur durch Freiheitsstrafen und Schanzarbeit zu verbessern seien“. Unter anderem wird auch die alte kurpfälzisch-mainzische Grenze passiert und natürlich treffen wir auf die „Hölzerlipsbande“ am Lagerfeuer als diese beschließt an der Bergstraße eine Kutsche zu „malochen“. Die Dauer der Wanderung ist auf ca. 4 Stunden ausgelegt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, gutes Schuhwerk wird empfohlen. Im Anschluss besteht im Landgasthof „Zum Grund“ die Möglichkeit zur Einkehr.


Termin: Sonntag, 10.04.2016, 13.00 Uhr

Treffpunkt: Mudau, OT Reisenbach (Reisenbacher-Grund)

Dauer: ca. 4,0 Stunden

Kosten: 2,00 €/Erwachsener

Führung: Geopark Vorort-Begleiter Hans Slama