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Farbenprächtiger Gaudiwurm durch Mudaus Straßen

Mudi, Hajo! Die Sonne strahlte mit den Narren um die Wette als es in Mudi hieß „De Zug kimmt!“

Es war eine unglaubliche Stimmung, die da von den fröhlichen Aktiven der 55 Zugnummern auf das Publikum übersprang, das zu tausenden die Straßen und Gassen der Wassersucher-Metropole säumte. Hajo, Helau, Ahoi, Horrido!!!! Natürlich führten die Spitzdudden den Zug an mit Gemischter Tanzgruppe, Musikverein und dem Narrensamen mit Prinzenpaar, Prinzengarde, Wassersucherrat, Tanzmariechen und Mini-Garde. Die gleiche Konstellation in Groß bildete zusammen mit den Trommling Stones aus Donebach den Schlussteil des Zuges der sich dazwischen in ganzer Pracht und mit allen derzeit aktuellen Themen präsentierte. Südländisch anmutende Palmen waren aus Amorbach dazu gekommen, die Wilden aus dem Ittertal mutierten zu Geisterfahrern, der Mudauer Tennisclub feierte als „Bollywood“ aus Indien und bot Rikschafahrten an und die KVS Billigheim hatte sich dem Thema „Bauer sucht Frau“ verschrieben. Der Musikverein Limbach vertrat hervorragend die Klang-Farben der Wulle Wack. Der Carnevale Veneziano hatte seine Geburtsstunde dieses Mal in Walldürn und aus Steinbach im Hessischen konnte man die Rot-Weiße Garde begrüßen. Laudenberg war sowohl mit „Aprés Ski“, als auch mit den Zwerghüpfern, „Ätzen“ und Vampieren vertreten. Christa and Friend’s waren als „Barbies“ kaum wieder zu erkennen und Sonja Schell and Friends gackerten als „Wilde Hühner“. „Balschwood“ war Thema der Wagenschwender Zipfel und der Jugend- und Heimatverein Beuchen bewies mit seinem Baby-Boom „Unser Dorf hat Zukunft“. Ebenso wie Reisenbach mit seinen Turmwächtern und seiner Jugend, die das Problem „Wildsäue Gurz Gruz“ von einer ganz neuen Seite beleuchtete, während sich der Jugendraum Reichenbuch auf seinem Hochsitz eine Pause gönnte. Biancos Hüttenleute waren mexikanisch eingestellt und bei den „Narren von Berg und Tal“ hatten Vitus und seine Stinktiere Priorität eins. Und natürlich war bei den Schernemer Eckenarre „700 Jahre Scheidental“ das Thema. Mit von der Partie waren neben Jim Knopf und seiner Heidebow, auch das Etpegarter Grußelkabinett, die Mudauer Rotzlöffel und natürlich im großen Stil auch die Schlossemer Bajasse samt ihrem Musikverein. Cheesy’s Truppe bestand aus WM-Frauen, die wie die Roberner Sandgipfel bis zum Morgen feiern und aus Langenelz kam von den Elzhepfern „immer die gleiche Laier“, dafür von den Elwetrittschejägern „wilde Indianer“. Osterburken war würdig präsent mit seinem Elferrat, Hexen, Strohbären, Tanzgruppe und Bauernballett. „Alarm, die Hesse komme“, wenn auch sehr romantisch im Wald und auf der Heide mit der Hesselbacher Jugend. Die KG Feurio hatte Hollywood gebucht und aus Donebach hielten Turmspatzen und Siebenerrat ihr Mottoversprechen „Mit losses’s Euch net bleibe“, was das Zoll Haus Huddel unbesehen unterschrieb. In dieser bunten Formation zog der Gaudiwurm mit sage und schreibe 1.501 Aktiven durch Mudau bis zur Odenwaldhalle, wo nach der Prämierung der Gruppen „Abfeiern“ bis zum Morgen angesagt war. (L.M.)