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Kirchenchor Steinbach feiert 20-jähriges Bestehen

Steinbach. Mit einer ebenso geschmack- wie liebevoll gestalteten Eucharistiefeier und anschließendem Festakt beging der Katholische Kirchenchor „St. Martin“ Steinbach seinen 20. Geburtstag.

In Anwesenheit zahlreich erschienener Gemeindemitglieder, Freunde und Ehrengäste und mit den Kirchenchören Hollerbach/Oberneudorf und Hainstadt als echtes Klangerlebnis unter den Dirigenten Balles und Schwab sowie dem Querflötenduo Carina Müller und Isabell Banschbach erläuterte Pfarrer Werner Bier in der Festpredigt, dass es durch König David dazu gekommen war, dass in den Gottesdiensten Psalmen und Lieder gesungen werden und wie dieses besondere Lob Gottes durch die Kirchenchöre noch verstärkt wird. Dieser hatte schon beim Auszug aus Ägypten erlebt, wie die Bundeslade gefertigt wurde und welche Bedeutung sie für das Volk Israel hatte, indem sie die Nähe Gottes als einzig verlässlicher Hirte symbolisierte. Als sie nach einem Diebstahl zurück gebracht wurde, tanzte und sang der König vor Freude mit aller Hingabe vor dem Herrn. Und dies sei der Ursprung der Musik als Ausdruck der Freude und des Jubels über die Nähe des Herrn im Gottesdienst. Zudem stimme man in den himmlischen Gesang der Engel ein. In diesem Zusammenhang dankte der Präses den Sängerinnen und Sängern mit ihrem Dirigenten Gerd Münch für ihren zuverlässigen Dienst zum Lob Gottes und zur Freude der Menschen. In seiner Begrüßung ging 1. Vorsitzender Alois Landeck auch auf die weit über 20jährige Chronik „seines“ Chores ein (Wir berichteten darüber). Als wichtigste Aufgabe des Kirchenchores sah er, Gott zu loben und zu preisen. Darüber hinaus diene die Musik aber auch der persönlichen Freude, sie spende Trost, baue Brücken und drücke aus, was man nicht sagen könne. Landeck führte weiter aus, dass Singen verbindet, und Singen im Chor erst recht. Es sei wie in einer guten Partnerschaft. Man müsse einander zuhören, miteinander reden und sich respektieren. Es bedürfe besonderer Aufmerksamkeit, so der 1. Vorsitzende weiter in seinen Ausführungen, 20 Jahre in einem Chor zu singen wie die Gründungsmitglieder Brunhilde Banschbach, Bernhard Fabrig, Brigitte Fabrig, Manfred Fabrig, Edwin Farrenkopf, Otmar Farrenkopf, Gertrud Förtig, Rosemarie Haibt, Christa Herkert, Edeltrud Hofmann, Michael Müller, Rosemarie Müller, Gerhard Münch, Silvia Schild und Anneliese Trunk. „Heute wollen wir euch gratulieren und euch feiern“. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Siglinde Ebert und Helga Farrenkopf für ihre 10jährige Treue zum Kirchenchor St. Martin. In den Grußworten von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger und Ortsvorsteher Georg Moser wurde noch einmal deutlich, welch hohen Stellenwert der Klangkörper in der Gemeinde einnimmt. Beide lobten die positive Entwicklung des Jubelchores und vor allem das überdurchschnittliche und ungebrochene Engagement seines Chorleiters Gerhard Münch über die vergangenen 20 Jahre sowie die stabile Vereinsführung, die in nur zwei Vorsitzenden während dieser Zeit zum Ausdruck käme. Ortsvorsteher Moser ergänzte noch, dass zu jeder Kirche ganz einfach ein Kirchenchor gehöre. Einmal baulich und darum auch klanglich, Denn der spezielle Klangkörper habe seine Bezeichnung von dem baulichen „Kirchenchor“, der grundsätzlich mit einer speziellen Akustik sei. Wie stolz die Steinbacher auf ihren Kirchenchor sein könnten, bestätigte auch Bernd Rathmann als Dekantschorvorsitzender. Die menschliche Stimme sei das schönste und älteste Instrument, und die 20jährige Geschichte des Jubelchors zeige, dass sich die Sängerinnen und Sänger zu allen Zeiten der Verantwortung ihres Amtes gestellt hätten und mit ihrem Chorleiter Gerd Münch, dessen Leben nachweislich Musik sei, hätten sie das große Los gezogen. Das sah die 2. Vorsitzende Marion Trunk in ihren Schlussworten genau so und dankte ihrem grundsätzlich ehrenamtlich tätigen Dirigenten mit einem Gutschein, ebenso wie dem 1. Vorsitzenden Alois Landeck. „Die letzten 20 Jahre waren nicht immer eine leichte Zeit, aber wir schauen vorwärts und nicht zurück“, schloss sie den offiziellen Festakt optimistisch mit einem Dank an alle, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. (L.M.)