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Feierliche Konfirmation in Mudau

Mudau. Unter der Überschrift „Mit Perlen des Glaubens leben“ wurden am Sonntag „Misericordias Domini“ acht Konfirmandinnen und Konfirmanden offiziell als vollwertige Gemeindeglieder in die Evangelische Kirchengemeinde Mudau aufgenommen.

Die Besonderheit dieses Tages erfuhr durch den strahlenden Sonnenschein und das feierliche Ambiente in der katholischen Kirche St. Pankratius eine weitere Aufwertung. Den passenden musikalischen Rahmen der Konfirmation von Kristina Schmidt, Raisa Michel, Julia Beim, Alex Schefer, Julia Wanner, Tobias Zell, Nina Gramlich und Linda Sigmund gestalteten neben den Organisten Waltraud Grimm und Armin Sigmund in angemessener Weise der Singkreis unter Leitung von Ute Ellenberger. Sie standen im Mittelpunkt dieses Gottesdienste, diese acht jungen Menschen, die sich unter der Obhut von Pfarrerin Renate Seraphin-Hohmann im Unterricht sehr eingehend mit der Frage, ob sie Jesus nachfolgend wollen, auseinander gesetzt hatten. Zwar – so die Pfarrerin in der persönlichen Ansprache zu den Konfirmanden – hätte Gott in der Taufe bereits einen Bund mit ihnen wie mit uns allen geschlossen. Denn seit der Taufe gelte: „Ihr seid Gottes Kinder“. Doch der Konfirmandenunterricht mit den selbst gestalteten Gottesdiensten habe sie noch näher an die Kirchengemeinde heran geführt. Ihr „Ja“ zu Jesus würden sie vor ihren Eltern und Paten und den Gemeindegliedern deutlich machen mit ihrer Bereitschaft, sich einsegnen zu lassen und mit allen gemeinsam das Abendmahl einzunehmen. „Ihr wart eine neugierige, aktive, zupackende Konfirmandengruppe.“ Eine mit vielen Talenten und Stärken, die im vergangenen Jahr nicht nur viel über den Glauben an Jesus Christus gelernt hat, sondern auch die Gemeinde etwas über den Glauben lehrte.“ In ihrer Predigt ging Pfarrerin Seraphin-Hohmann zunächst auf das Armband aus Perlen des Glaubens ein, das Gemeindeglieder als Segen für jeden Konfirmanden zum Geschenk hergestellt hatten und das diese an IHRE Gemeinde und IHR Bekenntnis erinnern soll, „denn auch wenn ihr eines Tages euren Weg in die weite Welt geht, bleibt ihr im Glauben mit uns in Mudau verbunden.“ Außerdem erläuterte die Pfarrerin, dass jede Perle ihre Bedeutung im Lebensweg Jesu hat. So sei beispielsweise die goldene Gottesperle die wichtigste. Dann die sandfarbene Wüstenperle, die daran erinnert, ob man es mit sich allein aushalten kann oder die schwarze Perle der Nacht, die uns über die Schattenseiten des Lebens hilft. Und mit der Schönheit der Perlen, die aus Hässlichem entstehen, werde bewiesen, dass wir aus dem Schmerz in unserem Leben eine Perle machen können. Und diese bringe uns dazu, von innen heraus zu strahlen. Die „Perlen des Glaubens“ würden uns daran erinnern, was wir alles bewerkstelligen können, sie verweisen auf die innere Schönheit des Lebens, auf Gott. Sie seien wie der Knoten im Taschentuch als Erinnerungsanker gedacht. Als Erinnerung an das Beten am Abend, als Glaubensstütze für den Alltag und an die tröstende Erkenntnis „Ich bin ein Kind Gottes und in ihm geborgen.“ „Das Perlenband soll euch daran erinnern, das Reich Gottes ist nicht hier, es ist nicht dort, es ist mitten unter uns, macht euch auf und findet es! Wir wollen jetzt euren Weg dort hin segnen.“ Mit der Bitte des Ältesten im Gebet, dass Gott ihnen nicht nur zeigen möge, wieviel Kraft und Lebensfülle aus einem Leben mit ihm erwachsen kann, sondern auch, wieviel Phantasie und Lebensfreude in jedem einzelnen steckt, wieviel Toleranz und Stärke sie aufbringen können und wieviel Geduld und Liebe er ihnen entgegen bringt, wurden die acht jungen Menschen im Kreis der Gemeinde herzlich willkommen geheißen. (L.M.)