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Hochseilgarten

Steinbach. Sicherheit wird ganz groß geschrieben im Steinbacher „Eventure-Park“, der im Rahmen des Mudauer Sommerprogramms seine Tor geöffnet hatte und vie einem ganzen Pulk an Fachleuten unter dem Chef-Team Gerhard Rippberger und Klaus Herrmann für den „Ansturm“ von teilweise über 100 Interessierten bestens gerüstet war.

Steinbach. Sicherheit wird ganz groß geschrieben im Steinbacher „Eventure-Park“, der im Rahmen des Mudauer Sommerprogramms seine Tor geöffnet hatte und vie einem ganzen Pulk an Fachleuten unter dem Chef-Team Gerhard Rippberger und Klaus Herrmann für den „Ansturm“ von teilweise über 100 Interessierten bestens gerüstet war. Wie Moderator Hannes Kern so richtig betonte: „Wir haben nur ein Leben, und das sollte bei allem Spaß, den wir hier haben können, aufs beste geschützt werden“. Wobei er als besten Schutz die richtige Selbsteinschätzung sah. Keiner sollte sich zwingen, die „Himmelsleiter“ zu erklimmen, wenn ihm schon vorher nicht wohl bei der Sache ist. Es wird niemand gezwungen oder überredet, und es sei darauf zu achten, die Gefahr nicht zu unterschätzen. Alleingänge seien untersagt. Doch war Kern auch überzeugt: „Der Eventure-Park Steinbach ist vom blitzsaubersten, was es an Hochseilgärten derzeit in Deutschland gibt“. Hinsichtlich der Geräte und der Betreuung. Entsprechend viel Wert legten die Verantwortlichen auf die korrekte Reihenfolge der Karabinersicherungen im rd. zwölf Meter hohen Klettermasten. Diesen zu erklimmen erfordert nicht nur jede Menge Mut, sondern auch ein gewisses Maß an Durchtrainiertheit. Eine Steigerung des Kicks konnten zahlreiche „Mutige“ sich an den vertikalen oder horizontalen Übungselement wie z. B. Himmelsleiter, Schwebebrücke, bewegliche Schwebebalken, Fischnetz oder Seile mit „Lianen“ holen. Ausschnitte von dem, was alles möglich ist, demonstrierten zunächst die Profis und sie hatte die ungeteilte Aufmerksamkeit eines begeisterten Publikums, das zum Sichern von Anfang mit einbezogen wurde. Nicht weniger begeistert zeigten sich die Gäste auch von den Niedrigelementen im natürlichen Baumbestand und von der neu installierten Giant Swing (Riesenschaukel), die am Nachmittag neben Demonstrationen und Übungsmöglichkeiten von Mountainbikern und Inlinern zum Einsatz kam. Bei so viel sportlichem Einsatz durfte die Verpflegung natürlich nicht zu kurz kommen. Neben einem Verpflegungsrondel mit vielfältigem Angebot stand die „Backofenlok“ der Mudauer Bäckerei Link mit Broten und Flammkuchen parat. Schließlich verursachen Grenzerfahrungen in schwindelnder Höhe im nachhinein einen knurrenden Magen.
(L.M.)