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Abschlusskonzert in der Aula der Mudauer Grund- und Haupt- mit Werkrealschule

Mudau. Erst seit sechs Jahren existiert die Mudauer Musikschule unter Leitung von Helmut Rausch, und doch kann sie schon stolz auf rund 50 Schüler und ein breites Angebot sein.

Neben musikalischer Früherziehung, Klavier und Akkordeon bei Gisa Dralle werden Gitarre durch Wolfgang Stikkel, Keyboard und Pop-Gesang von Helmut Rausch gelehrt. Ab Oktober 2004 wird auch Modern Dance zu den Lehrfächern gehören. Wie Helmut Rausch beim Abschlusskonzert in der Aula der Mudauer Grund- und Haupt- mit Werkrealschule betonte, sei dieses Konzert bereits eine lieb gewonnene Tradition geworden, die für viele Schüler eine ganz neue Erfahrung bedeute. „Unser Ziel ist es, die Qualität unserer Leistungen für sie ständig zu verbessern“, erläuterte der Musikschulleiter und bat die Anwesenden, darunter Stammgast Gerd Münch (Präsident des Blasmusikverbands Odenwald-Bauland) sowie unzählige Eltern und Musikinteressierte, den eigens dafür kreierten Fragebogen auszufüllen. Den Auftakt des Abends gestaltete das erste Orchester der Musikschule Mudau mit dem Stück „Auf der Margaretenwiese“ unter Stabführung von Gisa Dralle. Sie zeigte sich besonders stolz über diese Truppe, weil die meisten vor fünf Jahren bei ihr in der Musikalischen Früherziehung angefangen hatten. Diese Kleinsten der Musikschule präsentierten beeindruckend und souverän den Tanz der „Sieben Zwerge“ sowie „Das grüne Krokodil“. Mit Fabian Scheuermann, Tobias Groß, Theresa Dambach und Christopher Noe sowie Alexander Groß, David Herkert und Steven Herkert stellte Wolfgang Stikkel seine beiden Gitarrenensembles vor, die mit „Fanfare“, Espanoletta“, „ Im Märzen der Bauer“, „Am Ufer des Ohio“ und „Auf der Mauer“ glänzten. Wie hervorragend sie schon ihr Akkordeon beherrschen, stellen Helena Baier, Romina Oeden und Franziska Petersen mit dem „Geburtstagswalzer“, „Die Vogelhochzeit“ sowie „Kommt ein Vogel geflogen“ unter Beweis. Am Klavier begeisterten Angela Felbel, Nicole Felbel, Jan Christoph Gelbhaar und Sebastian Noe mit den Stücken „Schwanensee“, „Love-Story“, „Ein französisches Menuett“, „Über dem Wasser“, „Die kleine Eisenbahn“ sowie „Tastenträumen“. Und noch ein bisschen fetziger ging es bei Katharina Hefke, Sabine Mertin, Günther Christian Zell und Dominik Ernst am Keyboard zu. Sie präsentierten neben „Banks of the Ohio“, „The house of the rising Sun“, „See you later aligator“ auch „A hard day’s night“. Bei zwei Eigenkompositionen von Helmut Rausch, „Wir müssen raus...“ und „Komm zurück“ ließ Melissa ihre klare Stimme erklingen bevor Helene Hecht und Janna Prosalov abschließend mit „Lady Marmelade“ den Modern Dance vorstellten. Dem ausdauernden Applaus des recht großen Publikums war die Begeisterung über die Darbietungen durchaus anzuhören. (L.M.)