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Laurentiusmarkt wurde zünftig gefeiert

Mudau. Mit einem überaus attraktiv und abwechslungsreich gestalteten Markttreiben wartete auch der 19. Mudauer Laurentiusmarkt auf und wurde seinem guten Ruf damit in jeder Beziehung gerecht. Wieder einmal hatte der BdS Mudau mit seinem rührigen Vorsitzenden Willi Müller an der Spitze eine gelungene Auswahl aus Ausstellern getroffen und diese gekonnt mit den Ständen der örtlichen Vereine und Institutionen gemischt.

Gar nicht so einfach, denn die Bewerberzahl für diesen Markt ist enorm und damit auch die Qual der Wahl. Ein weiterer Bonus des Mudauer „Bund der Selbstständigen“ ist der im vergangenen Jahr eingeführte Geschenkscheck in der Stückelung von fünf und zehn Euro. Dieses überaus flexible Stück kann in rund 80 Mudauer Mitgliedsbetrieben des BdS eingelöst werden und hat sich damit zu einem echten Hit entwickelt, so erläuterte Willi Müller in seiner Eröffnungsrede, die traditionell mit dem „Lumpenglöckle“ vom Alten Rathaus eingeläutet wurde. Eingerahmt von dem Standkonzert der Mudauer Trachtenkapelle unter Stabführung von Ralph Müller, begrüßte der BdS-Vorsitzende neben unzähligen Mudauer Bürgern auch eine mehr als ansehnliche Zahl an Ehrengästen. Darunter nach Schirmherr und Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger zum 19. Mal in Folge Kreisrat und MdL a.D. Gerd Teßmer, des weiteren Andreas Keller – als Vertreter der Distelhäuser Brauerei maßgeblich verantwortlich für das „Anstichfaß Freibier“, Ortsvorsteher Kurt Müller, Pfarrer Andreas Rapp, Rektor Roman Andres und Konrektor Walter Herkert, zahlreiche Verterter der örtlichen Geldinstitute und Vereine sowie mit einem ganz besonderen Dank Helmut Maier als unverzichtbarer Mann für alle Fälle in der Organisation, Rolf Mechler als Lumpenglöckle-Läuter und die Mudauer Trachtengruppe unter Leitung von Lieselotte Schell. Ein weiteres Dankeschön ging an alle, die aktiv am Marktgeschehen beteiligt sind und diese schon traditionelle Mudauer Messe zu etwas Besonderem machen. Diesem Dank schloß sich Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger nahtlos an und fand es durchaus bemerkenswert, dass in eine relativ kleinen Gemeinde wie Mudau ein so großer Markt abgehalten wird. Ortsvorsteher Kurt Müller ergänzte, dass das größte Lob dafür dem Mudauer Bund der Selbstständigen mit Willi Müller an der Spitze sowie den örtlichen Vereinen gebühre. Und MdL a.D. Gerd Teßmer lobte die Gemeinde und ihre Bürger, die hier einiges leisten, um den Ort attraktiv zu gestalten und ihn als Mittelzentrum zu präsentieren. Der erfolgreiche Vertragsabschluß mit dem für das Wetter zuständigen Petrus tat ein Übriges, um daraus am vergangenen Wochenende ein Einkaufsfest mit hohem Spaßfaktor für die ganze Familie zu machen. Rund 80 Stände aus Handel und Gewerbe, Vereinen, Organisationen und Gruppierungen sorgten für die zwei Tage am traditionell 3. September-Wochenende für allerlei Kurzweil, Unterhaltung, Kindervergnügen, Autoschau, Leckereien sowie Spezialitäten aus Küche und Keller in der Odenwaldgemeinde. Und selbstverständlich liefen auch die örtlichen Bäcker, Metzger und Gastronomie wieder einmal zur Höchstform auf. Die Kinder konnten ihre Fahren im TSV-Bähnle durch Mudau genießen oder den beliebten Flohmarkt auf dem Pfarrsaalvorplatz mit gestalten. Die KaGeMuWa veräußerte ausgefallene Fastnachtskostüme, der VdK stand mit Informationen bereit, die Schuhscheune ist schon längst mehr als ein Geheimtip, eine besondere Modeschau blockierte und erfreute am Sonntag für eine Stunde die Hauptstrasse und die Disco des TSV mit DJ Hoeneß im Kronenhof am Samstag abend hatte besondere Anziehungskraft. Kaffee und Kuchen lockten bei den Siedlerfreunden und im Schützenheim. Der Gesangverein hatte seine zünftige Sängerlaube geöffnet und die Feuerwehr wartete unter anderem mit einer Würfelschätzfrage auf. Musikclown Rally und Kollegin scharten ganze Trauben an Kindern und Erwachsenen um sich un die Hüpfburg bei der Sparkasse hatte eine ständiges Kommen und Gehen und Springen und Lachen zu verzeichnen, um nur einen kleinen Ausschnitt des Dargebotenen zu nennen. Daneben umfaßte das Angebot aus Handel und Gewerbe so ziehmlich alles, was das junge und jung gebliebene Herz begehren könnte. Angefangen bei der großen Auto- und Motorradshow über Kleidung, Schmuck, Körbe, Holzexponate, Ölgemälde und Keramik bis hin zu Imkerhonig, Küchengeräten, Süßem, Alkoholischem und Gesundem. Der Besucherandrang aus nah und fern war entsprechend. (L.M.)