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Mudauer Jugend feierte 25-jähriges Bestehen

Mudau. „Born to be wild“ könnte nach Ansicht von Kreisjugendreferentin Meike Roos die 25jährige Geschichte der Mudauer Jugend überschrieben sein. Ganz entgegen des heute viel proklamierten Wert- und Traditionsverfalls hat man hier in der offenen Jugendarbeit vor 25 Jahren aus eigenem Antrieb etwas im „Bahnhof“ geschaffen, was bis heute im „Bauhof“ anhält.

Das bedeute damals wie heute Verantwortungsbewusstsein übernehmen, im Team stark sein, dabei nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren und natürlich „Bock“ auf die eigentliche Sache zu haben. Das alles sei in Mudau in den letzten 25 Jahren Fakt gewesen, natürlich mit den normal üblichen Höhen und Tiefen. Kreisjugenreferent Rainer Wirth – schon etwas länger dabei – erinnerte an besondere Highlights der 25jährigen Chronik. So z. B. als Bundespräsident Karl Carstens 1981 das Engagement der Mudauer Jugendhausmitglieder für deren Arbeitskreis Altenhilfe würdigt. Oder auch die special Events in der Neckarhalle Obrigheim mit „PUR“ 1992 bzw. „Hair“ und „Die kleine Tierschau“ 1993 als die Mudauer Jugend in zwar gewohnt chaotischer, aber nicht weniger effektiver Weise die Bewirtung übernommen hatte. Die sei ihm ebenso unvergeßlich wie die Jubiläumsfeiern, Renovierungen, Umzug vom Bahnhof in den Bauhof, Sportveranstaltungen, Freizeiten, Altpapiersammlungen und der ganz normale fast tägliche Jugendhausbetrieb, ehrenamtlich von Jugendlichen organisiert. Seine persönliche Erfahrung lasse ihn mehr als zweifeln, dass DIE JUGENDLICHEN nur noch vorm Computer sitzen, Ballerspiele spielen, Unmengen von Alkohol in sich schütten und ebenso faul wie unzuverlässig seien. Er selbst, so Wirth weiter in seinen Ausführungen, habe im Vorfeld zu diesem Jubiläumsfest hautnah erlebt, wie sich junge Menschen für ihr Jugenhaus engagieren, „manchmal zwar chaotisch, aber immer motiviert – eine Generation liebenswerter Chaoten.“ Und genau diese Beschreibung erlebten die zahlreichen Gäste, darunter auch Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Ortsvorsteher Kurt Müller sowie zahlreiche Vertreter von Vereinen und Organisationen, selbst nach der kurzen, aber ausreichenden Begrüßung des 1. Vorsitzenden Tobias Hauk. In seinem ebenso kurzen Rückblick ging er vor allem auf die prägnanten Erlebnisse der Mudauer Jugend während der ersten 20 Jahre im „Alten Bahnhof“ ein, aber er hatte auch mehr als ein Wort der Dankbarkeit für Ortsvorsteher Kurt Müller, der sich damals auf der Suche nach einem neuen Domizil für die Mudauer Jugend überdurchschnittlich eingesetzt hatte. Danach stand die Dankbarkeit für treue und engagierte Mitglieder im Mittelpunkt des Geschehens. Zusammen mit seinem Stellvertreter Timo Huberty würdigte Tobias Hauk mit Urkunden und Präsenten die stete Einsatzbereitschaft zahlreicher Mitglieder. Seit 10 Jahren halten folgende Mitglieder der Mudauer Jugend die Treue: Karim Benalia, Mario Bierl, Christian Dambach, Tobias Dambach, Timo Drabinski, Andy Galm,Timo Gebel, Jan Gimbert, Thomas Grimm, Hans-Peter Haibt, Benjamin Hartl, Rainer Hess, Timo Huberty, David Lehmann, Christoph Leier, Raffeal Leopold, Mike Mechler, Stefan Mill, Marco Müller, Karsten Münch, Christine Münch, Florian Niemesch, Patrick Noz, Henrik Peterhänsel, Daniel Sämann, Sven Püchner, Heiko Schork, Andreas Schubert, Frank Speth. Seit 15 Jahren sind Michael Ehrmann, Thorsten Fischer, Alexander Flachs, Mario Gaibler, Carlo Götz, Sandra Gräber, Michael Heinrich, Jürgen Hess, Markus Hohn, Willi Knapp, Achim Mechler, Andre Mechler, Jochen Menges, Richard Neubrandt, Thomas Ruef, Chrstian sämann Volker Schell und Volker Scheuermann der Mudauer Jugend treu verbunden und seit 20 Jahren werden sie unterstützt von Helmut Korger, Roland Maar, Peter Püchner und Rolf Schwing. Besonders hervorgehoben wurden jedoch die „Männer der ersten Stunde“ Uwe Henn und Werner Schell. Und damit war dem Bürgermeister auch das Stichwort gegeben, denn nach Ansicht von Dr. Rippberger hat die Mudauer Jugend erfreulicherweise Bestand, auch wenn bei so manchem die Haare schon erstaunlich wenig geworden seien, fühlen sie sich IHREM Bahn-/Bauhof noch immer stark verbunden. Es sei auch wichtig, dass die Jugend in der gegebenen Form Flagge zeigt und damit beweist, dass in Mudau auch die Jugendlichen zusammenhalten. Er unterstrich seine Glückwünsche mit einem Geldpräsent der Gemeinde. Ortsvorsteher schloß sich den Glückwünschen an und lobte außerdem die gute Zusammenarbeit zwischen Ortschaftsrat und Mudauer Jugend. Nur so habe man auch für schwierige Probleme immer Lösungen finden können. (L.M.)