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Generationswechsel bei den Mudauer Jagdgenossen

Mudau. (lm) Zur Jahreshauptversammlung hatte die Jagdgenossenschaft Mudau, Teiljagdbezirk Mudau ins Gasthaus „Goldene Olive“ eingeladen, wobei im Mittelpunkt des Abends die Verabschiedung von Kurt Müller nach 38 Jahren aus der Vorstandschaft und natürlich die Neuwahlen zur gesamten Vorstandschaft standen. Im Beisein von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger und den Vorstandskollegen Stefan Scholl, Manfred Kolb und Kurt Müller berichtete Vorstand Bernhard Dambach von einem „sehr ruhigen“ Jagdjahr mit vernachlässigbaren Wildschäden und drei Spenden in Höhe von insgesamt 500 Euro an Schule, Kindergarten und Kleinkindbetreuung Mudau. Nachdem Schriftführer Manfred Kolb das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung vorgelesen hatte, konnte Bernhard Dambach in Doppelfunktion des Kassenwarts über einen zufriedenstellenden Kassenstand berichten. Da die Kassenprüfer Martin Oden und Karl-Josef Müssig keinerlei Beanstandung zu vermelden hatte, wurden Kasse und Vorstandschaft durch die Mitglieder entlastet. Vor den anstehenden Neuwahlen zur gesamten Vorstandschaft dankte Kurt Müller allen Wegbegleitern, da er nach 38 Jahren in der Vorstandschaft aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl stand. Das war das Stichwort für Bernhard Dambach, der dem scheidenden Vorstandsmitglied mit einem Präsentkorb unter dem Beifall der anwesenden Jagdgenossen für seine immer zuverlässige Unterstützung und das gute Miteinander dankte. Unter Wahlleitung von Dr. Norbert Rippberger fanden die Neuwahlen zur gesamten Vorstandschaft folgendes einstimmiges Ergebnis: 1. Vorstand Bernhard Dambach, 2. Vorstand Stefan Scholl, Schriftführer Manfred Kolb, Kassier Bernhard Dambach, Beisitzer Kurt Habedank und Pascal Oeden, Kassenprüfer Paul Schermann und Gerhard Sammet. In seinem Ausblick erinnerte Bernhard Dambach daran, dass im März 2023 die Jagd wieder zur Verpachtung steht und nach einiger Diskussion kam man überein, dass die Jagd in den entsprechenden Medien ausgeschrieben werden soll. Er empfahl jedoch, auf jeden Fall, vor der Neuverpachtung das 20 Jahre alte Jagdkataster durch ein neues zu ersetzen – auch wenn man dafür Geld in die Hand nehmen müsse. Außerdem sollte in die neuen Jagdverpachtungen die Wildschadenverhütung im Wald mit aufgenommen werden, was auch Bürgermeister Dr. Rippberger in seinem Grußwort, das den wichtigen Stellenwert der Jagdgenossenschaft hervorhob, begrüßte.