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50 Jahre GRIMM-Reisen

Vom Odenwald über Lourdes zum Nordkap – GRIMM-Reisen in Mudau feiert in diesem Jahr 50-jähriges Jubiläum – Rückblick auf ein halbes Jahrhundert Firmengeschichte!
Zum ersten Bus kam Firmengründer Alois Grimm wie die Jungfrau zum Kind. Mit dem Hintergedanken, dass das Busgeschäft einem seiner vier Söhne die Zukunft sichern könnte, nahm der damalige Landwirt vor 50 Jahren einen gebrauchten Postbus in Besitz und gründete die Firma GRIMM-Reisen. Weil er selbst bis dato noch keinen Bus-Führerschein besaß, wurde ein Busfahrer angeheuert. Am 29. Mai 1972 nahm dieser erste Bus als Linienbus Fahrt auf.
Der neue Geschäftszweig erwies sich als lukrativ. Im Januar 1973 erwarb GRIMM-Reisen den ersten Reisebus und bis Jahresende kamen noch drei weitere Busse hinzu. Mit der Erweiterung der Fahrzeugflotte wurde schließlich die Idee geboren, organisierte Busreisen anzubieten.
Das Ziel war Alois Grimm, aufgrund seiner tiefen Religiosität, schnell klar: Die Reisen sollten zum Pilgerort Lourdes nach Frankreich führen. Die Nachfrage war so groß, dass die GRIMM-Busse ab 1974 regelmäßig zwischen Mudau und Lourdes unterwegs waren. Mit den Kilometern, die dabei allein in den ersten Jahren zurückgelegt wurden, hätte man locker 16-mal den Erdball umrunden können.
Die Fahrzeugflotte, das Betriebsgelände in Mudau-Waldauerbach und das Reiseprogramm wurden in den darauffolgenden Jahren stetig erweitert. Bis 1986 hatte das Reiseunternehmen schon 16 Busse angeschafft. Das Reisen wurde im Laufe der Jahre immer komfortabler, nicht zuletzt durch den ersten Reisebus mit Klimaanlage, der 1987 in Betrieb ging.
Roland Grimm, zweitältester Sohn von Alois Grimm und dessen Frau Annemarie, der bereits seit frühester Kindheit begeistert Busreiseluft schnupperte, übernahm 1997 die Firma und erweiterte das Angebot um die, bis heute sehr beliebte, Haustürabholung.
Die bereits sehr gute Busqualität wurde 2010 durch die Anschaffung des ersten FIRST CLASS-Fernreisebusses ergänzt. Den Komfort dieses Luxus-Busses mit besonderes viel Beinfreiheit, haben tausende GRIMM-Reisegäste inzwischen kennen- und schätzen gelernt. Inzwischen ist die neue Generation der FIRST CLASS-Busse unterwegs, die dazu noch das Reisen in besonders kleineren Gruppen ermöglicht.
Auch in der Geschäftsführung des Familienunternehmens ist jetzt schon die nächste Generation am Ruder. Seit 2019 ist Lena Grimm-Esposto, die älteste Tochter von Roland Grimm, Teil der Geschäftsführung. Sie führt den Betrieb im Sinne ihres Großvaters weiter und steuert das Unternehmen durch die Höhen und Tiefen der Pandemie. Eine Sache liegt der jungen Geschäftsführerin im Jubiläumsjahr besonders am Herzen: „Wir wollen ein Stück der Solidarität, die wir in den vergangenen zwei Jahren von unseren treuen Kunden erfahren haben, durch Spenden an karikative Organisationen zurückgeben. Für jede durchgeführte Reise aus unserem Jubiläumskatalog spenden wir 50 Euro an die Spielplatzpiraten e.V. in Buchen und an die Fluthilfe im Ahrtal.“
Trotz der Corona bedingten Rückschläge in den vergangenen Monaten blickt das Reiseunternehmen optimistisch in die Zukunft, die inzwischen auch familiär gesichert ist. Mit dem 2021 geborenen Nachwuchs, wurde die vierte Generation in der Grimm-Familie begrüßt. Vieles hat sich im Laufe der fünf Jahrzehnte geändert. Altbewährtem ist man bei GRIMM-Reisen stets treu geblieben ist: Die beliebten Pilgerreisen nach Lourdes sind auch heute noch immer wieder im Angebot - zum Gedenken an den inzwischen verstorbenen Firmengründer.

Die Grimm-Reisen GmbH in Mudau-Waldauerbach besteht seit 50 Jahren und beschäftigt inzwischen rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen hat sich als Veranstalter von Bus- und Gruppenreisen weit über die Region hinaus einen Namen gemacht. Besonders beliebt ist der angebotene Haustürservice: die Kunden werden bei jeder Reise von Zuhause abgeholt und nach Reiseende wieder nach Hause gebracht.