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Herausforderungen auch wegen Corona gilt es zu meistern

Schloßau. (lm) „Der FC ist solide aufgestellt und erfreulicherweise auch mit derzeit sehr guten sportlichen Ergebnissen“ brachte Ortsvorsteherin Tanja Schneider ihren Respekt vor dem guten Miteinander des Sportvereins im Rahmen der Jahreshauptversammlung zum Ausdruck. Gleichzeitig bedankte sie sich bei den Verantwortlichen für ihre angekündigte Hilfsbereitschaft bei der 750 Jahr-Feier des Ortes im nächsten Jahr. Das gut funktionierende Miteinander der 396 Vereinsmitglieder hob auch Klaus-Dieter Klopsch in seinem Bericht hervor. Man habe kein Mitglied aufgrund der Corona-Einschränkungen verloren und das Ehrenamt funktionierte in der gleichbleibenden Pflege der Sportanlagen, obwohl bis Anfang April so gut wie nichts stattfinden konnte. Die Sparten hatten ihre sportlichen und geselligen Aktivitäten eingestellt, das Sportfest war abgesagt worden. Die Vorstandstätigkeit fand in Einzelarbeit statt, Vorstandssitzungen wurden im Video-Modus ausgetragen. Alle Spielrunden der Saison 2020/21 wurden mit der vorzeitigen Rundenbeendigung durch den Badischen Fußballverband annulliert. Erst im zweiten Abschnitt des Vereinsjahres absolvierte die Tennisabteilung ihre Meisterschaftsrunde, Damengymnastik und Mutter/Kind-Turnen starteten wieder und für den Fußball begann Saison 2021/22. Klopsch bemerkte stolz, dass die Mannschaft derzeit auf dem 7. Platz der Landesliga steht. Was nur einen Wermutstropfen berge: Der Kader sei zu klein, um auf Dauer erfolgreich in der Landesliga zu spielen. Dieses Problem, die stark schwindende Vorstandschaft sowie eine Reaktivierung der Jugendarbeit wurde unter Punkt „Verschiedenes“ mit den Mitgliedern diskutiert. Doch zunächst informierte Schatzmeister Ruthard Galm die Versammlung über eine – trotz Corona – noch zufriedenstellende Kassenlage, nachdem Klaus-Dieter Klopsch sich begeistert über die hervorragende Idee des Sommerfestes gezeigt hatte. Wolfgang Link erläuterte den Anwesenden, dass man handeln müsse, um die Entwicklung des Vereins vorantreiben zu können. Auf Dauer sei der Spielkader zu klein, um Ausfälle durch Erkrankung, Verletzung oder Alter auffangen zu können. Man müsse sich etwas überlegen, um die Mannschaft – vielleicht schon für die nahe Zukunft zu rüsten. 1. Vorsitzender Klopsch bat um Vorschläge und um Brainstorming jedes Einzelnen. Auch hier wurde wieder die Kameradschaft im FC deutlich, denn die Anwesenden hatten durchaus einige Vorschläge und sie bevollmächtigten die Vorstandschaft, diverse Gespräche in unterschiedlichen Ansätzen zu führen. Über die diversen Möglichkeiten wollte man in der nächsten Mitgliederversammlung und nach Rücksprache mit der Mannschaft entscheiden. Auch bei dem Problem, die Vorstandschaft zu komplettieren und eventuell teilweise auch zu verjüngen sowie eine neue Jugendleitung zu finden wollten sich die Mitglieder ab sofort mit einbringen. Mit ein bisschen Wehmut holte Klaus-Dieter Klopsch die offizielle Verabschiedung von drei verdienten Vorstandsmitgliedern nach, die aufgrund der Pandemie keinen würdigen Rahmen gefunden hatte. Mit je einem Vereinswimpel und einem Präsentkorb wurden den langjährigen Unterstützern in der ersten Reihe gedankt. Bernhard Götz war 28 Jahre im Vorstand, zuletzt als 2.Vorsitzender, Felix Friedrich war 4 Jahre im Vorstand - immer als Jugendleiter und Martin Stuhl war 2 Jahre im Vorstand und viele Jahre in der Jugendarbeit als Trainer und Betreuer.