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Außerordentliche Mitgliedversammlung beim Heimat- u. Verkehrsverein Mudau

Mudau. (lm) Endlich beim 3. Anlauf konnte Hans Slama zur außerordentlichen Mitgliederversammlung eine ausreichende Anzahl Mitglieder für eine schon länger anstehende Satzungsänderung im Stadl des Restaurants „Genuss am Golfpark“ begrüßen. Man hatte die Mitglieder dieses Mal persönlich angeschrieben, und Slama freute sich sichtlich über die hervorragende Resonanz von mehr als 25 Prozent aller Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins. Die alte Satzung war in vielerlei Hinsicht nicht mehr aktuell und Willi Müller stellte die neue Version vor, deren Entwurf einstimmige Befürwortung fand. So gilt der Satzungszweck nicht mehr ausschließlich der Förderung der Heimatpflege, sondern auch der Verantwortung für Jugend und Senioren, der Herausgabe von Jahrbuch und Schriftenreihen, der Bewahrung historischer Fahrzeuge und Gerätschaften, diversen Laienspielgruppen wie z.B. die Hölzerlips-Bande, u.v.m., aber vor allem gemeinnützigen Aktionen und Sparten. Der Vorstandschaft ist nun außerdem ein Beirat angeschlossen und jedes Vorstandmitglied ist einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt. Einiges sind lediglich redaktionelle Änderungen, aber ganz wichtig ist für künftige Satzungsänderungen nur noch die Zustimmung von drei Viertel der anwesenden Mitglieder notwendig. Einstimmig war auch das Votum, dass die Vorstandschaft über eine künftige Eingliederung der Siedler und Gartenfreunde Mudau in den Heimat- und Verkehrsverein Mudau verhandeln soll. 2. Vorsitzender Klemens Schork stellte die Idee vor, dass man diese Sparte mit Themen wie Haus, Garten, Klima und Umwelt und der Unterstützung eines Teils der bisherigen Vorstandschaft der Siedler unter dem bekannten Titel mit Leben erfüllen könnte. Zunächst sollte jedoch eine Möglichkeit gefunden werden, wie man eine Verbindung zustande bringen könnte. Als 1. Vorsitzender sprühte Hans Slama abschließend nur so von Ideen in seinem Ausblick auf anstehende Projekte und Aktionen des HVV. Nach fünf Jahren Planung eines Hölzerlips-Wegs vom Reisenbacher Grund bis zur Bergstrasse könnte sich jetzt etwas tun. Weiter soll die Historische Gemeinderunde erneuert und mit den örtlichen Dialekten erweitert werden. Man will 3 der 4 Kreuze für russische Soldaten auf der Gemarkung restaurieren, möglichst noch in diesem Jahr. 2025 stünden das 50jährige Jubiläum des HVV, 125 Jahre Bähnle und 550 Jahre Zerstörung der Wildenburg an. Slama warb für die Spendenaktion „Spielplatz Donebach“ und mahnte an, dass der Artur-Grimm-Preis wiederbelebt werden und die Ehrenbürger der Gemeinde einen anderen Stellenwert erhalten sollten. Abschließend freute er sich auf die Einweihung des Mundartwegs von Hardheim über Amorbach, Buch und Mudau bis nach Mosbach.