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Solide Basis beim Heimat- u. Verkehrsverein Mudau

Mudau. (lm) Auf Grundlage von neun Vorstandssitzungen konnte der Heimat- und Verkehrsverein trotz Corona auf eine rege und konstruktive Vorstandstätigkeit zurückblicken. Um über die einzelnen Fakten und Aktivitäten informiert zu sein, trafen sich die Mitglieder zusammen mit Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger und Ortsvorsteher Walter Thier zur fälligen Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Goldene Olive“ in Mudau. Dem 1. Vorsitzenden Hans Slama oblag es, zu Beginn der Rückblende auf das vergangene Jahr allen zu danken, die sich für die Belange des Vereins eingesetzt hatten und der Gemeinde für ihre harmonische Zusammenarbeit und Unterstützung. Einen ausführlichen Bericht erstattete Schriftführer Willi Müller. Demnach ging es in einer Sitzung auch um die geplante Teilnahme an Aktivitäten der Sparte „Historische Fahrzeuge“ mit diversen Veranstaltungen in den betroffenen Ortsteilen. Der Grund für die geplanten Feierlichkeiten zur einer (Corona-conformen) 750-Jahr-Feier in Mudau war die urkundliche Ersterwähnung der Orte Kirchzell, Buch und Preunschen auf bayrischer Gemarkung und Donebach, Mörschenhardt, Schloßau sowie Mudau auf badischer Seite. Als weitere Planungen und Aktivitäten nannte Müller die Umgestaltung des HVV-Internetauftritts, die Vorstellung des neuen vereinseigenen Beamers mit Leinwand und die Installation sowie Inbetriebnahme des neuen Fitnessgerätes in der Freizeitanlage „Weller“. Hans Slama hatte zusammen mit Kurt Habedank die möglichen Standorte für die Limesschilder abgefahren und 7 Punkte mit 10 Reserveschildern festgelegt. Erinnert wurde auch an den gelungenen Jahresausflug nach Mainz. Der 1. Vorsitzende selbst war mit den Modalitäten bezüglich der Anmietung von Vereinsräumen im Rathaus und der Räumung des bisher als Anhängergarage genutzten Raumes betraut. Horst Schork hatte die Planungen für die Renovierungsarbeiten der neuen Vereinsräume im Obergeschoss des Mudauer Rathauses übernommen. Willi Müller und Hans Slama erinnerten weiter an die Aufstellung eines Gedenksteins bezüglich des 750-Jahr-Jubiläums vor dem Mudauer Rathaus, an die Rückgabe von 3 Arthur-Grimm-Bilder von der Gemeinde an den HVV und an den gemeinsam mit dem VdK und den Siedler- und Gartenfreunden durchgeführten Info-Abend wegen des Themas „Breitbandversorgung“. Mitgeteilt wurde zudem, dass das Heft 5 der Schriftenreihe druckfertig sei, der Straßenname im Neubaugebiet „Rumpfener Buckel“ „Am Pfarrwald“ heißen werde und man über das Spendenergebnis bezüglich des Gedenksteins dank Unterstützung der örtlichen Volksbank Franken sehr zufrieden sei. Marco Scheiwein wurde mit der Neugestaltung der Vereins-Homepage betraut. Ehrungen von verdienten Mitgliedern und Präsentübergaben bei Jubiläen sowie Teilnahmen an Beerdigungen rundeten die Vereinsaktivitäten im vergangenen Jahr ab. Der aktuelle Mitgliederstand beträgt laut Willi Müller 125. Nach dem Bericht von Peter Schlär als Leiter der Sparte „Historische Fahrzeuge“ konnte Uwe Hofmann in seiner Funktion als Kassenwart über einen zufrieden stellenden Finanzstand in der Vereinskasse berichten. Da die beiden Revisoren Klaus Noß und Kurt Henn keine Beanstandungen zu vermelden hatten, erfolgte die Entlastung auf Antrag des Bürgermeisters einstimmig. Unter der Leitung von Dr. Rippberger brachten die anschließenden Neuwahlen zur Vorstandschaft folgendes einstimmiges Ergebnis: 1. Vorsitzender Hans Slama, 2. Vorsitzender Klemens Schork, 3. Vorsitzender Alois Friedel, Kassenwart Uwe Hofmann,, Stv. Willi Müller, Schriftführer Willi Müller, Stv. Horst Schork. Als Beiräte gewählt wurden: Peter Schlär (Oldtimervertreter), Franz Brenneis (Heimatkunde/Politik), Klemens Scheuermann (Heimatkunde/Archivar), Kurt Habedank (Handwerk), Gernot Hauk (Literatur), Herbert Münkel (Gewerbe/Politik), Marco Scheiwein (Internet), Manfred Hofmann (Heimatkunde), Revisoren Martin Oeden und Kurt Henn. Grußworte der Gäste mit Lob für die Beständigkeit und solide Basis des HVV sowie ein Film und Bildervortrag von Klemens Scheuermann und Franz Brenneis mit einem Theaterstück zum Verkauf der Wildenburg rundeten die konstruktive Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins ab. In seinem Ausblick machte Hans Slama aufmerksam auf die Vorbereitung für ein Doppeljubiläum 2025 mit 50 Jahre HVV und 500 Jahre Zerstörung der Burg Wildenberg im Baueraufstand. Des Weiteren kündigte er die für September geplante Einweihung des Mundartwegs von Hardheim über Amorbach und Mudau nach Mosbach an sowie die beiden Veranstaltungen des Vereins im Rahmen des tollen Mudauer Ferienprogramms am 14.
August „Mit dem Jäger in Feld, Wald und Flur in Donebach“ und am 21. August „Kutschfahrt und Oldtimer in Steinbach“. L.M.

Mudau. (lm) Das 5. Heft aus der Schriftenreihe des Heimat- und Verkehrsvereins „Aus dem Mudauer Odenwald“ ist ab sofort erhältlich in der örtlichen Esso-Tankstelle zum Selbstkostenpreis von 4 Euro. In diesem Heft informiert Hans Slama über den Mudauer Odenwald von der Römerzeit bis zur Ersterwähnung von Donebach, Mörschenhardt, Mudau und Schloßau 1271, über 2021 als Jahr der drei Jubiläen in Mörschenhardt sowie über das erste bekannte Grundbuch (625 Jahre alt) der Region am Beispiel von Waldauerbach. Weiter machte sich Slama auf Anregung von Klaus Schork auf Namenssuche in Scheidental, Schloßau, Langenelz, Neckarburken und Britanien, erinnert an den grausamen Mord an dem Forstgehilfen Johann Stephan Seitz. Erinnerungen von Julius Hollerbach wurden festgehalten über Glückseligkeit auf der Lok sowie Schwermut im Bahnhof und schließlich kann man die Chronik „100 Jahre Radfahrverein Wodan Donebach“ von Franz Brenneis in dem 30 Seiten umfassenden Heft nachlesen.