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Rodhauschstürmung erfolgreich bestanden

Mudau. (lm) „Leider stimmt Euer Motto nicht so ganz“, bedauerte Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger im Bürgersaal des Mudauer Rathauses, nachdem er sich der närrischen Invasion – allen voran die Krachkapelle des Musikvereins – ergeben hatte. „Scho fertich“ sei das Rathaus nun doch noch nicht, auch das neue Baugebiet am Rumpfener Buckel sei noch nicht verkaufsreif und dass der Generationenwechsel auch noch nicht abgeschlossen ist, bewiesen Joachim Hemberger und Rudi Reichert, die sich auf ihren Krückstöcken in den Saal quälten und sich den Sprüchen der Nachwuchsgeneration stellen mussten. Die Verwaltungstruppe hatte sich nicht nur mit Krapfen, Brezeln und Getränken hervorragend auf die närrische Invasion vorbereitet, sondern auch in ihren Wortbeiträgen über die Rathaustüre, die immer auf und zu geht, und den Aufzug, der immer hoch und runter fährt und vieles mehr. Generell endete jedes vorgestellte Problem mit der Frage: „Borchemeeschder, könne mir des schaffe?“ Und die optimistische Antwort des Schultes: „Joo, des schaffe mir!“ Schließlich habe er ja jetzt die Bauamtsleiterin „Scho-Fertig Katharina“. KaGeMuWa-Präsident Helmut Korger jr. bot mit seinem Rothausch-Beauftragten Gerald Hemberger und dem Prinzenpaar Leah I. und Patrick II. weitere Unterstützung an, damit alles bald wirklich „Scho fertich“ wird. Nach einem Lob für die Leistung der Garden, sprach dieser die bisher gelungenen Maßnahmen in Bezug auf Rathaus, Rumpfener Buckel, dem Langenelz näher gekommenen Penny-Markt und dem Kolpingweg an und stellte nach einem Becher-Pyramiden-Bau-Wettbewerb zwischen den Teams Prinzenpaar Jaksch-Hafner und Bürgermeister Dr. Rippberger/Sekretärin Angelika Blatz fest, dass die Gemeindeverwaltung im Bauen mehr Übung hat, vor allem, weil auch Einzelkämpfer Rudi Reichert mit seinem Bauklötzchenturm in Rekordzeit „Scho fertich“ war. Mit einigen Schunkelrunden endete der Rathaussturm und stimmte die Narrenschar gekonnt auf den anstehenden Rosenmontagsumzug ein. L.M.