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Beste Unterhaltung im Spielcasino

Scheidental. Am Wochenende feierten die „Schernemer Ecke-Narre“ im vollbesetzten VfR-Sportheim zünftig traditionelle Dorffastnacht. Steffi Galm, Eva-Maria Galm, Nicole Schäfer, Anja Schwab und Michaela Scheuermann führten durch das Programm. Die Frauen des Organisationsteams hatte mit ihren Helfern Karlheinz Schwab und Klaus Scheuermann – denn ganz ohne Männer geht es halt doch nicht – auch für die Veranstaltung 2020 hinsichtlich Vorbereitung und Organisation keinen Zeit- und Arbeitsaufwand gescheut. Festlich und farbenfroh wie ein Narrenpalast war das VfR-Sportheim geschmückt. Dafür verantwortlich waren Hella Galm und ihr Helferteam mit Manfred Galm sowie Gudrun und Nico Müller. Mit dem Thema „Casino – Rot-Grün-Blau im Ecke-Narrentempel“ mit Bingo-Einlagen und dem Ziehen der Kugeln aus einer aufgemotzten Betonmaschine sowie den sehenswerten Tänzen und Einzelvorträgen hatten sie ein hervorragendes Programm zusammengestellt.

Ferner sorgte das Organisations-Team mit Unterhaltungsspielen für viel Spaß, in die auch die Narrenscharrschar einbezogen wurde. Insgesamt ein Programm, das umso bemerkenswerter war, weil die Mitwirkende fast ausschließlich „Schernemer“ Gruppen und Personen waren und jeder Beitrag des über vierstündigen Programms auch für sich genommen ein toller Auftritt war. Nachdem die Abordnungen der „KaGeMuWa“ und der „Dumbocher Turmspatze“ begrüßt worden waren, kamen mit einem wortlosen Sketch, dargestellt von Ingrid Scheuermann und Rosi Grimm, zwei Personen auf die Bühne, die in ihrem Aussehen nicht unterschiedlich hätten sein können. Mit sehr viel gekonnt dargestellter Pantomime wussten die beiden zu begeistern und hatten die Lacher gleich auf ihrer Seite. Den ersten tänzerischen Glanzpunkt setze der Scheidentaler Jugendraum. Mit „Tatütata, die Feuerwehr ist da“, hatten sie in einer brennenden Schule einen Löscheinsatz zu bewältigen. Ihr Tanz wusste nicht nur zu gefallen durch die schwungvollen Schrittfolgen, sondern auch durch akrobatische Einlagen, was mit begeisterten Zugaberufen und einer ersten La-Ola-Welle belohnt wurde. Einstudiert wurde der Tanz von Alicia Gojani und Tatjana Bader.

Auf das hatte man schon lange gewartet. Endlich war er wieder da: Werner Walter als „Theo“ mit seinen zahlreichen Fußballerlebnissen. Er bezog das Publikum mit ein und ergänzte seinen wortreichen Beitrag noch durch Erlebnisse aus dem Ortsgeschehen. Die Art und Weise, wie er seinen mit Spannung erwarteten Beitrag vortrug, ist einmalig, weshalb ihn das Publikum nicht von der Bühne lassen wollte. Nach einem Memory-Unterhaltungsspiel kamen die „Drei Fastnachtsschlumbel“ auf die Bühne. Sie hatten sich dem Motto des Abends angepasst und brachten ihre Weisheiten in Form eins Quiz vor. Die Moderation hatte Margarete Galm, ihre Kandidatinnen waren Andrea Grimm und Christa Galm. Mit ihren originellen Fragen, insbesondere auch zur Welt der Männer, sorgten sie unter Mitwirkung des Publikums und einem Telefonjoker für beste Unterhaltung. Nahezu traditionell ist bei den „Ecke-Narren“ der Auftritt von „Frau Feiertag“ von den „Hederschbocher Dick Do“. Sie ist ein immer gern gesehener Gast, plauderte aus dem Nähkästchen und begeisterte mit ihren Erlebnissen als Oma. Ein Feuerwerk mit verschiedenen Musikfolgen und eine Augenweide war der tänzerische Beitrag der „Ecke-Narre Schautanzgruppe“ mit dem Thema „Im Schlaraffenland“. Ein Highlight am Schluss der Veranstaltung. Ein starker Auftritt mit einer hervorragenden Choreografie, gutem Outfit und viel Rhythmik. Mit diesem krönenden Programmabschluss brachten sie nochmals so richtig Schwung in den Narrentempel. Alles wurde mit viel Zeitaufwand von Tatjana Bader und Sabrina Walter einstudiert.

Zum Schluss stieg nochmals die Spannung, denn der Jackpotgewinner musste noch ermittelt werden. Die letzten Bingokugeln rollten, bis mit Michael Haas II der glückliche Sieger feststand. Damit endete eine zünftige und bestens gelungene Dorffastnacht. Steffi Galm oblag es, den zahlreichen Mitwirkenden zu danken, die so viel zu diesem stimmungsvollen Abend beigetragen haben, und sie lobte besonders auch die fleißigen Helfer sowie die „Chefs des guten Tons“ mit Nico Grimm und Bastian Schwab. Es war eine Veranstaltung für Jung und Alt, mit dem Anreiz, im nächsten Jahr bei der Jubiläumsveranstaltung wieder dabei zu sein.