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Heimat- und Verkehrsverein präsentiert sich sehr lebendig

Mudau. (lm) Mit seinen 134 Mitgliedern bei leicht steigender Tendenz und im 44ten Jahr seines Bestehens zählt der Heimat- und Verkehrsverein Mudau zu den kleineren Vereinen in der Gemeinde, kann aber mit Stolz vermelden, dass man in all den Jahren vieles bewirken konnte. Auch Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger und Ortsvorsteher Siegfried Buchelt hoben im Rahmen der Jahreshauptversammlung im „Café Waldfrieden“ die enorm wichtige Traditionspflege hervor und betonten, dass der HVV von Anfang an die Ortsteile zusammengeschweißt hat und so ortsübergreifend tätig war. Nicht nur die Vergangenheit im Visier, sondern auch für die Zukunft arbeitend, präsentiere sich der Verein als ein lebendes Gebilde mit einer engagierten Vorstandschaft unter der Führung von Hans Slama als 1. Vorsitzenden. Dessen Dank galt allen, die sich in den ehrenamtlichen Dienst für die Allgemeinheit gestellt hatten, der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit und den örtlichen Vereinen und Organisationen für das harmonische Miteinander. Slama erinnerte in seinem Rechenschaftsbericht an die Vorträge „Kommt der Wolf oder kommt er nicht“ und „Klimawandel – Insektensterben“, an die Vorbereitungen für den Abend mit der Kabarettistin Vera Deckers und an die imposante Kellerführung in Schneeberg. Die „Hölzerlips-Bande“ sei vielfältig unterwegs gewesen, zuletzt im „vergessenen Ferdinandshof“ und die erste Ausgabe einer Schriftensammlung für die Mitglieder über die Aktivitäten des HVV sei entstanden. Wie der 1. Vorsitzende weiter ausführte soll am 19. Mai aufgrund vieler Jubiläen besonders dem Ehrenbürger Arthur Grimm mit einer separaten Veranstaltung gedacht werden. Die Restaurierung der Mariensäule werde in Angriff genommen, am Pfingstmontag werde auf dem Gelände der Aurora eine Oldtimerausstellung mit über 100 Fahrzeugen stattfinden und eine echte Grenzwanderung am Zwing sei entlang der Ländergrenze Hessen zusammen mit den Freunden aus Bayern und Hessen geplant. Im Entstehen sei auch die Ausschilderung eines Lehrpfades über die alte Wasserversorgung in Langenelz mit allen Quellen. Mit einem besonderen Dank an die Mitglieder des Arbeitskreises Demographie für ihren überdurchschnittlichen Einsatz und der Einladung an weitere Interessierte zur Mitarbeit gab Hans Slama bekannt, dass man nun definitiv die örtliche „Ärzteversorgung“ in Angriff nehmen werde. Ausführlich resümierte Horst Schork in seiner Funktion als 2. Schriftführer für den längere Zeit erkrankten Willi Müller als 1. Schriftführer die Inhalte der vergangenen Aktivitäten. So über die sehr gut besuchte und interessante „Wolfsveranstaltung“ in der Goldenen Olive, das 174seitige Jahrbuch als „Meisterwerk“ des Redaktionsteams mit dem Verein Örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach und die vergangene Generalversammlung. Neben Vorstandssitzungen wurden wertvolle Erhaltungsmaßnahmen an historischen Bildstöcken durchgeführt, eine Info-Veranstaltung in Amorbach besucht, der von Bernhard Herkert liebevoll restaurierten Holzbildstock besichtigt und das neue Steinbacher Kreuz in Augenschein genommen. Trotz der hohen Ausgaben aber Dank der Spenden und Förderungen konnte im Anschluss Kassenwart Uwe Hofmann über einen zufrieden stellenden Kassenstand berichten und da die Kassenprüfer Kurt Habedank und Kurt Henn keine Beanstandungen zu vermelden hatten, erteilten die Mitglieder als kleines Dankeschön für die geleistete Arbeit der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung. Besonders Willi Müller bezeichnete Hans Slama als guten Geist des Vereins, der seit dem ersten Tag seiner Mitgliedschaft in fast allen Ämtern der Vorstandschaft aktiv war und sich u.a. in Fragen der Organisation, Betreuung der Homepage und Beratung große Verdienste erworben hat. Weiter geehrt wurden Kurt Habedank für seine 25jährige Vorstandstätigkeit als Kassenprüfer und Beirat und Josef Hitzfeld ebenfalls wie Willi Müller für 40 Jahre aktive sowie Gottfried Hofmann für 40 passive/aktive Jahre Mitgliedschaft im HVV. Im Hinblick auf 750 Jahre Mudau, Donebach, Mörschenhardt und Schloßau überreichte 1. Vorsitzender Hans Slama abschließend der Versammlung dem überraschten Bürgermeister Dr. Rippberger die lateinische Original-Ersterwähnungs-Schrift gerahmt und übersetzt.

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Beiträge April 2019