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Startschuss für heiße Phase der Faschenaacht in Mudi

Mudi, hajo! Spätestens seit dem Schmutzigen Donnerstag tobt in Mudi der Bär bzw. Spitzdudde, Herrli und Freeli, Hexsche un Deifel, Spreiselesvokääfer, Halbherrn, nicht zu vergessen Traditionsfigur „Wassersucher“ Norbert Münch, sein Nachfolger „Ais“, alias Denis Schäfer zusammen mit den zahlreichen Garden um Wassersucherrat und die Prinzenpaare Sven I. und Kerstin I. Mechler sowie für den Nachwuchs Prinz Marc I. Lorenz und Prinzessin Pia I. Dambach und dem Mudauer Narrenvolk, dass sich Jahr für Jahr in größeren Mengen zum Fastnachtsspiel vor dem Rathaus einfindet.

Die sogenannte „Krachkapelle“ wie die närrische Kleinstausführung der Musikkapelle Harmonie tituliert wird, sorgte für den richtigen Rhythmus, und die Stimmung vorm Rathaus war kaum zu überbieten. Nachdem Ortsscheller Ralf Lorenz die traditionelle Eröffnung verlesen und die Prinzenpaare vorgestellt hatte, übergab er das Mikro an Prinz Sven, der – wie es sich während der Fastnachtzeit gehört - die Vorstellung der Fastnachtsfiguren im original Mudemer Dialekt übernahm. Eine reife Leistung für einen von „Schlorri“. Lebensfreude pur war da vor dem Rathaus präsent. Es wurde geschunkelt, gesungen, gelacht, Glühmost genossen und schließlich – sozusagen als Highlight wartete Wassersucher „Nobbi“ mit dem Mietzins für Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger. Die Übergabe des obligatorische „Hinkele“ stand an. Doch das war in diesem Jahr zur Ente moutiert und diese schaffte den berühmten gleichnamigen Tanz praktisch „mit links“ und vollkommen autark. Das Gemeindeoberhaupt zeigte sich darüber mehr als begeistert. Doch damit nicht genug, ist für die echten „Wassersucher“ das Fastnachtsspiel grundsätzlich der Startschuß für Fastnacht und das sogenannte „Schmuutzessen“ im Gasthaus „Zur Pfalz“ und danach „feiern bis zum Abwinken“. Ganz Mudi war eine einzige Partylocation und eine gut genutzte dazu. (L.M./Foto: Merkle)