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"Aaldi Weiber legen den Geschäftsbetrieb lahm"

Ganz unerwartet kamen sie ja nicht, die „Alten Weiber“ am schmutzigen Donnerstag, die jährlich anwachsende Anzahl bringt allerdings so langsam aber sicher den kompletten Geschäftsbetrieb in der Schloßauer Straße 2 durcheinander.

Um 11:00 h mitteleuropäischer Zeit jedenfalls musste Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger die komplette und bedingungslose Kapitulation seines gesamten Verwaltungsapparates hilflos verkünden. Nichts ging mehr.
Betroffen musste auch Claudia Eckhardt von der im Mudauer Rathaus beheimateten Außenstelle des Geoparks zur Kenntnis nehmen, dass ihre Ranger der Übermacht des weiblichen Geschlechts nicht gewachsen waren und die Waffen streckten. Gegenwehr war nicht mehr gegeben und die Weiber konnten sich die Trophäen in Gestalt abgeschnittener Krawatten an ihre Revers heften.
In einer ersten, kurzfristig einberufenen Sitzung in den Räumen des Bürgermeisters verabschiedeten die Weiber schließlich als erste Amtshandlung einstimmig die „Verordnung zur artgerechten Haltung des Mannes“, im weiteren Text des Verwaltungsmemorandums „Männchen“ genannt. Angelika Müller, verehelichte Sacher, erläuterte die einzelnen Artikel, die von der artgerechten Fütterung bis zur Fortpflanzung des Männchens künftig in der Gemeinde Mudau Gültigkeit haben sollen.
Infolge der geschickten Verabreichung alkoholhaltiger Getränke gelang es dem listigen Verwaltungsstab schließlich, dass die Weiber von nämlichem abließen und sich in der Folge anderweitiger Aufgaben, wie der Verschlingung „pumaschem“ Schinken in der Volksbank und „brechscher“ Gulaschsuppe bei der Allianz zuwendeten.
Der Angriff der „Alten Weiber“ 2007 kann als zurückgewiesen in die Analen des Gemeindearchivs überstellt werden.

Mudau am schmutzigen Donnerschtach 2007
Der (wieder) amtierende Schultheiß:
Dr. Norbert Rippberger