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Eindrucksvolles Geburtstagsfest der Mudauer Feuerwehr

Mudau. (lm) Wieviel Wertschätzung der Mudauer Feuerwehr entgegengebracht wird, zeigte sich beim 150jährigen Jubiläum zum einen in der gut gefüllten und wunderschön geschmückten Odenwaldhalle mit befreundeten Wehren aus Baden, Bayern und Hessen, aber auch in der langen Liste der Ehrengäste. So begrüßte Abteilungskommandant Manfred Hauk u.a. neben Landrat Dr. Achim Brötel und Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger auch Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr mit seinen Stellvertretern Thomas Link und Frank Fischer, stv. Kreisverbandsvorsitzenden Max Beißwenger, Stadtbrandmeister Klaus Theobald, Mudaus Gesamtkommandant Markus Peiß und Gesamtjugendwartin Sabine Friedel sowie die Ehrenkommandanten Franz Petru und Gerd Mayer. Mit einem Dank an die ehrenamtlichen Floriansjünger, die mit ihrer Bereitschaft, in Notlagen zu helfen, eine große Beruhigung für alle Mudauer seien, ließ Festredner Roland Grimm die Chronik der Wehr Revue passieren (wir berichteten) und lobte mit großer Hochachtung deren Mitglieder: „Die freiwillige Feuerwehr Mudau hat in den vergangenen eineinhalb Jahrhunderten außerordentlich viel geleistet, sich immer weiter entwickelt, ihre Kompetenz erweitert und kann mit Stolz auf sich und ihre Vorfahren dieses Jubiläum begehen.“ Nach ihrem Grundsatz „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“ hätten sich die Mudauer Feuerwehrleute in diesem 150 Jahren einen Ruf im Retten, Schützen und Bergen verdient, der seinesgleichen suche. Und während ihre Aktiven 1890 noch glücklich über ihre erste (Tuch-)Unform waren, könnten sie heute neben ihrer modernen Einsatz- und Festkleidung stolz sein auf ihre optimale technische Ausrüstung mit einem HLF20/1, einem LF16, einem TLF16/25 und einem MTW. Doch zu dieser hochwertigen Ausrüstung benötige es auch Menschen, die sich nicht scheuen, sich über Jahrzehnte weiterzubilden, zu üben und immer wieder auch die eigene Gesundheit bei den verschiedenen Einsätzen aufs Spiel zu setzen. Das war das Stichwort für Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr und Gesamtkommandant Markus Peiß, einige verdiente Feuerwehrmänner für ihre langjährige treue Pflichterfüllung mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber bzw. Gold auszuzeichnen. Gerade in der jüngsten Vergangenheit hätten die Mudauer Wehrleute und auch Abteilungswehren ihr Können und ihren Teamgeist oft und erfolgreich unter Beweis gestellt. Unter diesem Aspekt wurden Heiko Balles, Karsten Münch, Karl-Heinz Schwab und Christian Schmied für 25 Jahre im Feuerwehrdienst mit dem Ehrenzeichen in Silber, und Manfred Hauk, Konrad Galm und Hubert Rechner für 40 Jahre treue Pflichterfüllung mit dem Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. Diese Wertschätzung spiegelte sich auch in den Grußworten wider. Landrat Dr. Brötel nannte die Feuerwehr „einen Segen für alle“ und zitierte den ehemaligen Bundespräsidenten von Weizäcker, der sie als „früheste, lebendigste und mutigste Bürgerinitiative“ bezeichnet hatte. Bürgermeister Dr. Rippberger war voll des Dankes für die vielfältigen und erfolgreichen Einsätze – vor allem in jüngster Vergangenheit – und für die hervorragende Kooperation zwischen den örtlichen, aber auch überregionalen und sogar länderübergreifenden Wehren. Ortsvorsteher Siegfried Buchelt lobte die Männer und Frauen der Feuerwehr, die mit viel Einsatzvermögen einer Berufung folgen mit Erich Kästners Ausspruch: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“. Und der Stv. Kreisverbandsvorsitzende Beißwenger wusste zum einen, dass viele Menschen besser schlafen können, weil es die Feuerwehr gibt. Und zum zweiten, dass das Geld der Gemeinde, das in eine gute Ausrüstung ihrer Wehr fließt, gut angelegtes Geld sei. „Kennt ihr die wackren Scharen, die dort vorüber zieh’n? Sie fürchten nicht Gefahren, der Feuersbrunst trotzen sie kühn“, heißt es schon in dem traditionsreichen Mudauer Feuerwehrlied, das immer zum Abschluss der Jahreshauptversammlungen erklingt und dem der Gesangverein „Frohsinn 1842“ Mudau, verantwortlich für den würdigen musikalischen Rahmen, unter Stabführung von Ralf Breunig zum Abschluss des offiziellen Festbanketts ein ganz neues Klangbild gaben. Dankesworte von Abteilungskommandant Manfred Hauk, unterstrichen durch persönliche Präsente an alle, die zum Gelingen des festlichen Jubiläumsabends beigetragen hatten, leiteten zum gemütliche Teil des Abend über, der musikalisch begleitet wurde vom Musikverein „Harmonie 1872“ unter Leitung von Ralph Müller.