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Große Freude über neuen Spielplatzbereich

Mudau. (lm) Die Kinder selbst brachten es mit ihrer Begeisterung im Rahmen der Einweihungsfeier ihrer neuen Spielelandschaft im Kindergarten „St. Marien“ auf den Punkt: „Bedanken möchten wir uns heute. Rutsche, Schaukel, Wasserspiel, für uns war euch kein Cent zu viel.“ 220.000 Euro hatte die Maßnahme verschlungen. Dass sich diese Investition gelohnt hat, war einstimmig die Meinung der Kinder, Eltern, Kindergartenleitung, Gemeindeverwaltung, Kirche und Sponsoren. Deutlich wurde das im Rahmen der Grußworte ebenso wie im Begleitprogramm der Kinder, die man in Spielaktionen ebenso erleben konnte wie bei versierten Moderationen. Kindergartenleiterin Ortrud Link hatte mit ihrem Team ein kurzweiliges Programm zusammengestellt und dankte primär allen, die sich finanziell oder mit Muskelkraft eingebracht hatten, außerdem den vielen Helferinnen und Helfern während der langen Bauphase, aber auch während der Einweihungsfeierlichkeiten. Schließlich standen außer Kaffee und Kuchen nach dem offiziellen Teil auch noch Kasperletheater, Schminken, Spiele und Experimente sowie eine Diaschau auf dem Programm. Mit einigen Kindern stellte Monika Knapp das neue Gelände vor: Frisches Grün lädt zum Spielen, Rennen und der Begegnung mit der Natur ein, Befestigte Flächen und Wege laden zum problemlosen Fahren mit den verschiedenen Fahrzeugen ein. Ganz neu ist der Wasser-Matschbereich entstanden, der zum Experimentieren, Forschen und Ausprobieren zur Verfügung steht. Den Bewegungsdrang der Kinder fördern Rutschbahn, Klettergerüste, Schaukelanlagen und das weitläufige Gelände mit Rasen- und Pflasteranlagen, Motorische Erfahrungen ermöglichen die Sandsteinmauern und -treppen sowie das Amphitheater. Sinneserfahrungen und Rollenspiele sind in den Sandbereichen beim Baggerfahren, Kuchen backen, Burgen bauen und Löcher buddeln möglich. Doch zunächst weihte Pfarrer Klaus Vornberger das Gelände nach der musikalischen Begrüßung durch die Kinder mit einem Dank, dass die Maßnahme glücklich und unfallfrei abgeschlossen werden konnte. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Anton Fleischmann erinnerte sich ein wenig neidisch ob der schönen Anlage an seine eigene Kindergartenzeit und daran, dass Kinder sich im Spiel das Leben aneignen und ganz nebenbei, aber rund um die Uhr lernen. „Darum lohnt es sich, ihnen solchen Platz und Raum zum Spielen zu schaffen“. Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger lobte mit der Übergabe einer Spielekiste das ansprechende und helle Ergebnis und berichtete aus der Kostenstatistik, dass die Gemeinde 125.000 Euro investiert hatte, die Kirche als Träger rd. 50.000, die Joachim und Susanne Schulz-Stiftung 37.000. Ortrud Link ergänzte die Spenderliste um die Siedler- und Gartenfreunde, die Kolpingfamilie, Familie Eugen Franz, Fahrzeugtechnik Schwind und Firma Fischer Holzbau. Ortsvorsteher Siegfried Buchelt plädierte dafür, immer weiter an einer besseren Zukunft für die Kinder zu bauen und Hannes Wolf von der Joachim und Susanne Schulz-Stiftung erläuterte, dass die großzügige Spende nicht nur im Sinne der Stiftungsgründer und der Satzung war, sondern gerade im Spiel die MINT-Fächer gefördert würden, was so wichtig sei für den Fachkräfteerhalt der Zukunft. Dafür hätten die Stiftungsgründer nicht nur großzügige Geldmittel bereit gestellt, sondern auch ein durchdachtes Experimentierprogramm, das in einem Forschungszentrum münden sollte. Ein fetziger Spielplatz-Rap bereitete die Gäste auf das Ende des offiziellen Übergabeteils vor, bei dem die Sponsoren, Förderer und Bauleiter Ehmann mit einer lange haltbaren Blume bedacht wurden. Eine fröhliche Feier schloß sich an.