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Bären-Apotheke Mudau lud zum Experimentieren ein

Mudau. (lm) Ihre Debüt hatte die Mudauer Bärenapotheke im örtlichen Sommerferienprogramm. Und dieses Debüt feierte sie je nach Alters- oder Interessenlage der Kinder gleich mit drei Premieren hintereinander und die Resonanz war für Apothekerin Susanne Vogel und ihr Team an allen drei Tagen ebenso überwältigend wie die Fragen der Kinder: Wo sind die Medikamente versteckt und wo die Gummibärchen? Wo werden Salben gerührt und wie riechen die verschiedenen Teesorten? Und seltsamerweise waren sich alle einig, dass Lavendel, Fenchel, Kamille und Pfefferminze angenehm duften, „aber bei Baldrian stinkt.“ Während jedoch für die 4 bis 6-jährigen besonders interessant war „Wieviel wiegt mein Gummibärchen?“ Was mit der alten Balkenwaage mit viel Spaß überprüft nur durch fleißiges Probieren unterbrochen wurde. Es stellte sich heraus, das rote wog am meisten und das grüne schmeckte am besten. Viel Spaß hatten die Kleinen auch bei Seifenblasenexperimenten im Innenhof, beim Herstellen, Einfärben, Ausstechen und Formen von Knetmasse sowie bei den Laboruntersuchungen von Fanta, Apfelsaft oder Schweppes auf ihre Leuchtkraft unter der UV- Lampe? Mit allen Gruppen ließ Susanne Vogel „Abrakadabra“ Styropor verschwinden. Die über 6-Jährigen, die sich für die Herstellung von Apothekensalben interessierten, begannen mit Riechen und Probieren, was alles in der Salbe verarbeitet werden sollte, Lavendelöl oder Zitronenöl. Danach füllten alle ihre Salbe in Kruken ab und beschrifteten diese mit ihrem Etikett. Der Frage, ob man sauer ist, sind alle im Labor nachgegangen und haben den pH- Wert ihrer Spucke getestet. Mit viel Einsatz ging es dann an die Herstellung eines Badesalzes. Hier wurde fleißig gewogen, gemischt und geschüttelt. Und schließlich ließ der Apothekernachwuchs Luftballons sich selber aufpumpen mit Backpulver, Wasser und Zitronensaft. Eine 2. Gruppe der über 6-Jährigen widmete sich vordringlich dem Forscherdrang. Es wurden erst Zäpfchen aus Blockschokolade gegossen und auch Pralinen mit Gummibärchen hergestellt, und dann Salben, bevor die Kinder das Labor besetzten. Besonders faszinierend war hier das Mikroskop, unter dem Brennesselhaare, Zwiebelhaut und ein Fliegenauge untersucht wurden. Auch hier fehlten die selbstaufblasbaren Luftballons und der Getränketest nicht, aber auch Mischungen mit Milch, Waschpulver, Orangensaft und Tinte verleiteten die kleinen Forscher zu immer neuen Kreationen. PH- Wert Test und Farbreaktionen mit Indikatoren zeigten, dass Chemie ganz interessant und aufregend sein kann. Die Zeit verging an allen Tagen viel zu schnell, für das Team der Bärenapotheke und die Kinder, die ihre „Produkte“ natürlich mit nach Hause nehmen durften.