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„Das Brückengut ist eine Erfolgsgeschichte“

Erschließung des dritten Abschnitts des Baugebiets – Zehn Grundstücke sind schon wieder verkauft – Eine Erweiterung soll folgen

Mudau. (mra) „Auf die Bagger, fertig, los!“, heißt es nun wieder im Baugebiet „Brückengut III“ in Mudau. Bei strahlendem Sonnenschein übergab Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger den dritten Abschnitt des „Brückenguts III“ am Freitagmorgen offiziell seiner Bestimmung.
Mit dieser Bauabnahme können nun 14 Grundstücke bebaut werden. „Das Brückengut ist eine Erfolgsgeschichte“, sagte Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger erfreut. Denn die Bauplätze des ruhig gelegenen Wohnviertels sind heiß begehrt, in dem nicht nur Familien, sondern auch ältere Ehepaare und viele Alleinstehende sich den Traum eines eigenen Heims verwirklichen. „Von den 14 neu erschlossenen Bauplätzen sind inzwischen schon zehn vergeben“, betonte Rippberger.
Im Beisein von Vertretern der beteiligen Firmen bedankte sich der Rathauschef für die reibungslose Zusammenarbeit in der Vergangenheit.
Zur Erinnerung: Bereits 1990 wurde beschlossen, das Baugebiet in der Hanglage des Gewanns „Brückengut“ um 55 Bauplätze zu erweitern. Damals war man überzeugt, den Bedarf in Mudau damit über Jahrzehnte hinweg zu decken.
In den Jahren 2001 bis 2007 waren die gegebenen Plätze bereits alle verbaut, die Nachfrage dagegen stieg weiter, sodass man beschloss, das Gebiet weiter auszubauen und das „Brückengut II“ zu erschließen.
Der erste Abschnitt des Gebiets „Brückengut III“ stand währenddessen schon mit vier Bauplätzen in Planung. Damit schuf die Gemeinde in knapp 15 Jahren 119 neue Bauplätze. Das zweite Quartier von „Brückengut III“ entstand zwischen 2012 und 2013, die Bauplätze waren jedoch so schnell vergriffen, dass ein dritter 1,5 Hektar großer Bauabschnitt mit weiteren 14 Plätzen angehängt wurde, der nun in unmittelbarer Nähe zum Golfplatz bebaut werden kann.
Die Planung und Bauleitung übernahm das Ingenieurbüro Sack und Partner aus Adelsheim, während die Bauausführung in den Händen der Firma Meny Bau GmbH aus Mosbach lag.
Marco Rieß vom Ingenieurbüro unterstrich, dass die Maßnahmen unfallfrei abgelaufen seien. Die gute Arbeit bestätigte Otwin Wittemann von den Stadtwerken Buchen.
Mit einem Gesamtaufwand von 587 000 Euro könne dem Bürgermeister zufolge gerechnet werden. Da die Bauplätze in dem Gebiet so gefragt sind, ist für nächstes Jahr eine Erweiterung geplant. Dafür muss jedoch der Grillplatz weichen. „Wir werden uns sehr um einen Ersatz des Grill- und Zeltplatzes bemühen“, versprach Norbert Rippberger.
Tatsache ist, wer sich einen der begehrten Bauplätze sichern möchte, muss sich beeilen – ein Grundstück im „Brückengut“ ist schnell vergriffen.

Foto + Text: Alexander Rechner, RNZ