Schriftgröße: a a a | SitemapDatenschutz | Impressum | Kontakt
Seite drucken

Katholischer Kirchenchor Steinbach hält zusammen

Steinbach. (lm) Auf ein außerordentlich bewegtes Berichtsjahr mit gleich mehreren Jubiläumsfeierlichkeiten konnte der Steinbacher Kirchenchor „St. Martin“ im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung zurückblicken, zu der 1. Vorsitzender Alois Landeck in den Probenraum der Alten Schule eingeladen hatte. Im Beisein von Präses Pfarrer Klaus Vornberger, Ortsvorsteher Georg Moser, Ortsvorsteher a.D. Heiner Müller, Dirigent Gerhard Münch und des kompletten Klangkörpers dankte Landeck zum einen dem ehrenamtlich mit sehr viel Einsatz, Ausdauer und Geduld wirkenden Dirigenten Münch und den überdurchschnittlich hilfsbereit agierenden Sängerinnen und Sängern sowie der örtlichen Feuerwehr für die Unterstützung beim großen Fest. Er betonte, dass der Chor mit seinen derzeit 23 Aktiven und 50 Passiven in seiner fest gewachsenen Gemeinschaft im vergangenen Jahr noch mehr als sonst enorme Leistungen erbracht und dabei auch seine Hauptaufgabe, die kirchlichen Feste und Feiern gesanglich zu gestalten, nicht vernachlässigt habe. Als 2. Vorsitzende ergänzte Renate Schäfer-Münch seinen Vortrag mit einem Dank an ihn für die verantwortungsvolle Führungsarbeit bevor die Schriftführerinnen Brunhilde Banschbach und Christa Herkert im Detail auf die Höhepunkte des Berichtsjahrs mit 39 Proben und Auftritten, zwei Geburtstagfeiern, dem unvergesslichen Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Esslingen und der harmonischen Weihnachtsfeier eingingen. Breiten Raum nahm dabei das 25jährige Chorjubiläum in Verbindung mit dem 60jährigen Organistenjubiläum von Gerhard Münch und der Einweihung der sanierten Dorfkirche ein. Und das nicht nur wegen der gesteigerten Probenarbeit im Vorfeld, sondern wegen des beeindruckenden Festprogramms, das man in Kooperation mit dem Steinbacher Pfarrgemeinderat und vielen fleißigen Helfern auf die Beine gestellt hatte. Bedauern über die lange Krankheitszeit des Dirigenten war im ganzen Chor ebenso spürbar wie die Dankbarkeit, dass er jetzt wieder auf dem guten Weg zur kompletten Genesung sei. Dennoch bestätigte Gerd Münch in seinem Bericht, dass er aus gesundheitlichen Gründen gezwungen sei, seine zahlreichen Verpflichtungen stark einzuschränken. Von diesem Rückzug ausschließen wolle er nach Möglichkeit den Steinbacher Kirchenchor, dessen besondere Fürsorge und Kameradschaft ihm sehr wertvoll sei. Lobend und dankend ging er auch auf die verantwortungsbewusste Arbeit der drei jungen Organisten ein, die ihn während seiner Krankheits- und Genesungszeit vertreten haben. Einen sehr zufriedenstellenden Bericht über die Finanzlage des Kirchenchors „St. Martin“ konnte Schatzmeisterin Silvia Schild zu Gehör bringen, der die Kassenprüfer Bernhard Fabrig und Heiner Müller eine ganz hervorragende Kassenführung bescheinigten. Auf deren Antrag fiel die Entlastung der gesamten Vorstandschaft durch die Mitglieder – auch als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit – einstimmig aus. Als Ersatz für die aus der Vorstandschaft scheidende Carina Müller wurde einstimmig Sonja Hofmann zur Beisitzerin gewählt nachdem 19 der 23 Aktiven für fleißigen Probenbesuch mit einem Präsent bedacht waren. Für 0 bis 3 Fehltage Bettina und Brunhilde Banschbach, Rosemarie Haibt, Christa Herkert, Edeltrud Hofmann, Rosemarie Müller, Renate Schäfer-Münch, Gerhard Münch, Silvia Schild, Anneliese Trunk und Alois Landeck. 4 bis 6 Fehltage Volker Banschbach, Siglinge Ebert und Michael Müller. 7 bis 10 Fehltage Leontine Schell, Brigitte und Bernhard Fabrig. In seinem Grußwort hatte sich Präses Vornberger Gedanken zu einem besonderen Kirchenlied gemacht, das 1979 von Hans-Jürgen Netz als Auftragsarbeit getextet worden war und bei dem die ersten sieben Worte auf neunmal dem gleichen Ton gesungen werden. Jeder kannte „Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt“, aber dennoch konnte keiner das Rätsel auf Anhieb lösen. Mit einem Dank an die Chorglieder für ihre engagierte Bereitschaft, Kirchenmusik zu tragen und dem Wunsch für Chorleiter Münch, dass er bald wieder die Kraft für regelmäßige Proben aufbringen könne, gab er das Wort an Ortsvorsteher Moser weiter, der sich dem Dank und den guten Wünschen im Namen der Ortschaftsverwaltung nahtlos anschloss. „Unser kleiner Ort ist froh und stolz über jeden einzelnen Verein und den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft“. Ein gemütliches Beisammensein folgte der Versammlung und bestätigte so manche Aussage bezüglich der besonderen Kameradschaft im Chor und im Ort.