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Volleyball-Turnier der TSG war wieder voller Erfolg

Mudau. Die Stimmung in der Turnhalle der Mudauer Grund- und Haupt- mit Werkrealschule war kaum zu überbieten. Schon wenn man das Gebäude betrat, hätte man annehmen können, es läuft eine grandiose Olympiaveranstaltung oder ein wirklich gutes Bundesligaspiel.

Dabei handelte es sich um das Endspiel des mittlerweile 16. Volleyballvergleichsturniers, das die TSG Reisenbach/Mudau seit 1988 mit einer kurzen Unterbrechung organisiert. Und was für ein Endspiel. Fast eine Stunde lang kämpfen die Beachfreaks auf höchstem sportlichen Niveau gegen die Freizeitvolleyballer aus Hainstadt. Und wirklich jeder Satz wurde nur knapp entschieden mit 20:25, 25:22 und 25:23. Ein Klassespiel mit zwei würdigen Gegnern. Dabei war die Siegermannschaft erst zum 3. Mal dabei, dafür aber auch zum 3. Mal Sieger und durfte den Wanderpokal der Gemeinde Mudau endgültig mit nach Hause nehmen. Den 3. Platz konnten sich die Spieler der KaGeMuWa-Taktlos sichern vor dem undankbaren 4. Platz, den die Kolping Steinbach – an sich ein Siegerteam – diesmal einnehmen mussten. Noch konsequenter als die Sieger war die schlechteste Mannschaft des Tages. Denn der Mudauer Schützenverein lässt sich einfach nicht unterkriegen. Sie nehmen an diesem Volleyballvergleichsturnier bereits zum 14. Mal teil und haben bisher ihren besten Platz auf der Sieben gefunden. Dieses Mal durften die sonst treffsicheren Schützen sogar die „Rote Laterne“ mit nach Hause nehmen, die ihnen dreimal hinter einander zuteil wurde. Doch echte Sportler leben nach der Devise „Dabei sein ist alles“. Diese Einstellung und die große Fairness, die den ganzen Tag vorherrschte, lobte auch Alexandra Sigmund als 2. Vorsitzende des TSG Reisenbach/Mudau, die zusammen mit Organisator Ralf Lorenz die Pokale überreichte und mit einer Sporttasche Carina Breunig von der KaGeMuWa-Taktlos als beste Spielerin des Tages und Alexander Büchler von den Freizeitvolleyballern Hainstadt als besten Spieler des Tages kürte. Ein besonderes Dankeschön der 2. Vorsitzenden ging an den im Wahldienst tätigen Bürgermeister Dr. Rippberger für die Stiftung des Wanderpokals und an die Schiedsrichter Matthias Petzl, Adrian Schmitt, Carina Breunig und Claudia Hemberger für deren engagierten Tagesdienst. (L.M.)