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Kleintierzüchter präsentierten beachtliche Kaninchen

Mudau. „Nachdem Mitte Dezember die Bundeskaninchenschau in Nürnberg stattfand, umfasst unsere Odenwald-Bauland-Rassekaninchenschau immerhin noch 431 Kaninchen“, dies sei eine stattliche Zahl resümierte Gerhard Sammet als 1. Vorsitzender des Kleintierzuchtvereins Mudau im Beisein von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Ortsvorsteher Kurt Müller, Horst Nicklas als Vorsitzender des Kreisverbandes Neckar-Odenwald-Tauber sowie dessen Sinsheimer Kollegen Peter Pisot.

Sein besonderer Dank galt den vielen freiwilligen Helfern mit Ausstellungsleiter Kuno Heneka und Günter Hilbert an der Spitze und natürlich den Ausstellern, ohne die eine so erfolgreiche Kaninchenschau nicht möglich wäre. Die große Zahl der Ausstellungstiere zeige, so Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, wie ernst und erfolgreich hier Zucht betrieben werde. Mit diesem ernst zu nehmenden Engagement habe der Kleintierzuchtverein C124 Mudau zusammen mit Gerhard Sammet als 1. Vorsitzenden Mudau bis weit über die Kreisgrenzen hinaus im positivsten Sinn bekannt gemacht. Dem stimmte auch Ortsvorsteher Kurt Müller zu, der den überdurchschnittlichen Einsatz der Vereinsmitglieder im Vorfeld lobte und den Ausstellern für die beachtenswerte Bestückung dankte. Kreisvorsitzender Horst Nicklas zeigte sich besonders erfreut, dass der Kleintierzuchtverein Mudau sich auch bei der 19. Odenwald-Bauland-Rassekaninchenschau zur Durchführung bereit erklärt habe. Denn eine Kreisschau durchzuführen sei mit sehr viel Arbeit verbunden. „Doch erst solche Ausstellungen ermöglichen das Hobby und machen es so interessant.“ Er bedauerte zutiefst die harten Einschränkungen, denen sich die Geflügelzüchter derzeit unterwerfen müssen und appellierte an die Betroffenen, die Flinte nicht so schnell ins Korn zu werfen: „Wir sind nicht nur Züchter, sondern auch Erhalter seltener Rassen, die schon heute auf der roten Liste stehen.“ Ausstellungsleiter Kuno Heneka war voll des Lobes über das ausgestellte Zuchtmaterial. Die Preisrichter Jürg Breunig (Mosbach), Frank Britsch (Langenbrettach), Hermann Eckert (Freudenberg), Wolfgang Emmerich (Mainaschaff) und Rainer Schunk (Oedheim) unter Obmann Walter Beck (Heilbronn) hatten wieder einmal kein leichtes Päckchen zu tragen. Als Vereinssieger ging mit 1918,5 Punkten Jagstfeld aus dem Wettbewerb. Gefolgt mit sechseinhalb Punkten Unterschied von Uffenheim auf dem 2., und mit 8 Punkten weniger Mömlingen auf dem 3. Platz. Mit 1909 Punkten folgte Adelsheim-Osterburken auf Platz 4, mit 1908,5 Punkten Talheim auf dem 5. und mit 1818,5 Punkten Neckarelz-Diedesheim auf dem 6. Platz. Odenwaldmeister wurden Edwin Haun (Mudau) mit seinen Hermelin BIA und 387,5 Punkten, Jenny Kilian (Mudau) mit ihren Thüringern und 387 Punkten, Peter Pisot (Sinsheim) mit Kleinsilber schwarz und 386,5 Punkten. Punktgleich für seine Hermelin RA erhielt Edwin Schäf (Backnang) den Odenwaldmeisterwimpel, Volker Fischer (Radheim) brachten seine Sachsengold 386 Punkte und den Meistertitel, Tobias Heneka (Mudau) erhielt die würdige Auszeichnung für Zwergwidder wild/hasengr. und 386 Punkte, ebenso wie Vater Kuno Heneka für seine Rheinischen Schecken. 385,5 Punkte und den Odenwaldmeistertitel erhielten außerdem Hermann Eckert (Rauenberg) für Lohkaninchen schwarz, Gerd Pasemann (Uffenheim) für Englische Schecken schw-w. und Edwin Schäf (Backnang) für Alaska.