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Rüstiger "Rentnertreff Mudau" feierte 20jähriges Bestehen

Mudau. (lm) „Helmut Mai und der Rentnertreff sind in Mudau ein Begriff. Es war ihm seit Gründung des Vereins vor 20 Jahren eine Herzensangelegenheit, sich zu 100 Prozent für die Rentner und Pensionäre einzusetzen“, so Roland Schölch im Rahmen der Geburtstagsfeier im Gründungslokal „Café Waldfrieden“. Über 40 Veranstaltungen im Bemühen, dass die Senioren „körperlich und geistig mobil bleiben“ habe das Gründungsmitglied jährlich organisiert. Im Beisein der meisten Mitglieder sowie Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger und Ortsvorsteher Klaus Erich Schork ließ Helmut Mai die letzten 20 Jahre Rentnertreff „Montags 14 bis 18 Uhr“ Revue passieren. Wanderungen mit anschließendem gemütlichen Beisammensein in unterschiedlichen Lokalitäten der Umgebung waren von Anfang an regelmäßig auf der Tagesordnung und sehr beliebt. Obwohl es schon mal vorkommen konnte, dass man nach Hollerbach wollte und in Unterneudorf heraus kam. Davon abweichend war die erste „außerplanmäßige“ Aktion der Brückenbau beim Café Waldfrieden zusammen mit den Gründungsmitgliedern Karl Schröpfer, Emil Hilbert, Hubert Schwarz und Anton Noe, den man jedoch sechs Jahre später noch einmal angehen musste. Doch schon bald begann Helmut Mai Betriebs- und Gebäudebesichtigungen zu organisieren, so z. B. in Mudau und Ortsteilen bei Fensterbau Röckel, Sägewerk Schröpfer, Sender Donebach und Reisenbach, Firma Otmar Noe, Oldtimern in Steinbach, Gärtnerei Breunig, Aurora, Landwirtschaft Trudpert Haas. Doch damit nicht genug, zog es die rüstigen Rentner auch über die Gemeindegrenzen hinaus, teilweise in Co-Organisationen mit der Kolpingfamilie Mudau oder Volkshochschule Hardheim standen folgende Aktionen auf dem Programm: Braun Walldürn, der Deutsche Bundestag in Bonn, die Schlagerparade der Volksmusik in Baden-Baden, die Limbacher Firma Johmann, Reum in Hardheim oder die Amorbacher Odenwaldwerke ebenso wie Daimler in Stuttgart, die Goldene Stimmgabel in Ludwigshafen oder die Molkerei Hüttental. Interessant fand man weiter die Behindertenwerkstätten in Buchen, eine Weinprobe in Königheim oder Flugnachmittage in Walldürn und Unterschüpf, die Gelita AG in Eberbach oder die neu erstellte Limbacher Kirche St.Valentin. Außerdem genoss man zusammen zahlreiche Ausflüge nach Mainz, in die Pfalz, zum Hohenloher Freilichtmuseum in Wackershofen oder nach Neustadt an der Weinstraße. Ein Muss war für die Mitglieder des Rentnertreffs von Anfang an die Mithilfe bei den monatlichen Seniorennachmittagen der Pfarrgemeinde und lebhaftes Interesse an diversen Diskussionen und Gesprächen. Traditionell genießt die lustige Truppe die Schlachtfeste im Vereinslokal sowie das Tauben- und Hasenessen, das Karl Kocholl und Leo Galm regelmäßig stifteten. Als Selbstverständlichkeit sah man von je her die gemeinsamen Geburtstagsfeiern sowie die Besuche der örtlichen Sportfeste. Mit einem dicken Lob für die Bandbreite der Veranstaltungen, die so groß sei wie der Spaß den die Teilnehmer haben zierte Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger seine Grußworte und versprach als Geburtstagspräsent eine gute lesbare Wanderkarte, „damit sie künftig nicht mehr da raus kommen, wenn sie dort hin wollen“. Ortsvorsteher Klaus Erich Schork hob den Stellenwert hervor, den der aktive Rentnertreff bei allen Teilnehmer habe und appellierte an deren aufmerksame Anregungen, wenn die Gemeinde etwas zugunsten einer altersgerechten Infrastruktur verbessern könne. Mit einem Dank an alle, die zu 20 erfolgreichen Jahren Rentnertreff Mudau beigetragen haben, schloß Helmut Mai, die offizielle Feierstunde, der ein gemeinsam besuchter Gottesdienst mit Friedhofsbesuch und anschließendem Mittagessen im Café Waldfrieden voraus gegangen war und ein ausgedehntes gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen folgte.