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Hohe Qualität und viel Temperament beim Osterkonzert

  • Die Zöglinge des Musikvereines Schloßau unter Leitung von Herbert Münkel

  • Die Schloßauer Musikanten unter Leitung von Uwe Prokisch

Schloßau. (lm) Die lautstarken Zugabe-Rufe und der donnernde Applaus am Ende ihres eigenen Programmteils bestätigte den Schloßauer Musikanten unter Dirigent Uwe Prokisch noch einmal die Aussage hinter den Grußworten von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger: „Heute war diese Halle fast zu klein für die Qualität und das Temperament eurer Präsentation“, aber auch für die vielen Gäste aus nah und fern, darunter auch Rektorin Sophie Klopsch als Hausherrin sowie zahlreiche Vertreter örtlicher und befreundeter Vereine und den Musikverein Schippach als Gestalter des 2. Programmteils, die den Abend sicht- und hörbar genossen. Wie gut der Ruf des Schloßauer Musikvereins inzwischen ist, zeigte schon die Premiere der Jugendkapelle unter musikalischer Leitung des 1. Vorsitzenden Herbert Münkel und unter der gekonnten Moderation von Sina Gornik. Sie bewiesen ihren musikalischen Lernfleiß mit Ludwig van Beethovens „Europahymne“ sowie dem „Indian Rock“ und „Unser Finale“ von Jacob de Haan und wurden mit großem Beifall und dem Wunsch nach mehr belohnt. Schon das Debüt der elf Zöglinge gibt berechtigte Hoffnung auf baldige Vergrößerung der Stammkapelle, die bei diesem Osterkonzert unter der geübten Moderatorin Sandra Mechler durch Kompetenz und ein breites musikalisches Repertoire überzeugte. Als Eröffnungsstück hatte Uwe Prokisch den abwechslungsreich aufgebauten „Drina-Marsch“ gewählt, und mit dem Konzertmarsch „Abel Tasman“, der die Entdeckungsreise des gleichnamigen holländischen Seefahrers beschreibt schloss er den Programmteil. Mit diesem temperamentvollen Stück treten die Schloßauer Musikanten an der diesjährigen Böhmisch-Mährischen Blasmusik-Europameisterschaft in Ehningen an. Zwischen diesen beiden Märschen gab es Musik für jeden Geschmack. Da konnte man mit der Titelmusik zu „Winnetou und Old Shatterhand“ dem Wilden Westen entgegenreiten, die triumphalen Werke Verdis anlässlich seines 200. Geburtstages nachempfinden bei einem Medley aus Triumphmarsch, Del nilo al sacro lido, Gefangenenchor und La Donna e mobile. Mit dem bekannten Gershwin-Titel „Summertime“ entführten die Schloßauer Musikanten dann in die Oper „Porgy and Bess“ bevor sie mit der Rudi Fischer-Polka „Böhmischer Frühling“ die Füße jucken ließen und dann zu „Music“ als John Miles‘ Klassiker der Rockmusik überleiteten. Am Ende des Schloßauer Programmteils durften die Musiker und Musikerinnen die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen, die nach einer kurzen Pause dann vom Musikverein Schippach unter Dirigent Klaus Hammer mit einem ebenso kurzweiligen wie internationalen Programm in Beschlag genommen wurde. Die Schippacher unterhielten das schon verwöhnte Publikum mit Polka, Ballade, Swing, Klassik, aber auch Michael Jackson und Spiritual.