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VdK Mudau leistet wichtige Arbeit im Sozialbereich

Mudau. (lm) „Wenn es den Sozialverband nicht geben würde, müsste man ihn erfinden“. So Ortsvorsteher Klaus Erich Schork in seinem Grußwort anlässlich der Jahreshauptversammlung des 218 Mitglieder umfassenden VdK Sozialverbandes Mudau im Gasthaus „Zur Rose“. Ortsverbandsvorsitzender Franz Handl zeigte sich erfreut über die stattliche Zahl der erschienen Mitglieder und begrüßte neben dem genannten OV besonders Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Kreisvorsitzenden Karlheinz Diemer und Ortsvorsteher a.D. Kurt Müller. Sein Dank galt eingangs seines Rechenschaftsberichtes den Vorstandsmitgliedern und allen, die sich im Berichtszeitraum für die Belange des Vereins eingesetzt hatten. Nach dem Gedenken an die im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder ging der Vorsitzende auf die vielen Stunden an Beratung und Betreuung der Mitglieder ein. Ein immer größer werdender Wust an Sozialgesetzen erfordere gerade für einen Ortsverbandsvorsitzenden einen immensen Aufwand an Zeit und Engagement beim Aufsetzen von Schriftsätzen. Hierbei gehe es in erster Linie um berechtigte Anträge von und für Mitglieder in den Bereichen Schwerbehinderung, Pflegebedürftigkeit, Anschlussbehandlungen oder um Widersprüche bei Behörden. Hinzu kamen Vorstandssitzungen und Versammlungen auf überregionaler Ebene, die Präsenz am Volkstrauertag, bei Geburtstagen und Jubiläen, sowie die Durchführung der traditionellen Kaffeenachmittage. Die 20 Neumitglieder im vergangenen Jahr dokumentieren auch den hohen Stellenwert, den der Sozialverband Mudau als Teil der größten Sozialorganisation Deutschlands einnehme und man stehe zur Vision von einem Mehr an Solidarität und Verantwortung der Menschen untereinander, betonte Franz Handl. Schriftführerin Renate Göhrig resümierte die Aktivitäten und Veranstaltungen und ging so auch auf den gelungenen Jahresausflug nach Oberwesel mit „Rhein in Flammen“ ein. Den Abschluss des Vereinsjahres bildete die ansprechende Weihnachtsfeier mit kurzweiligem Programm. Obwohl nicht mit Reichtümern gesegnet, konnte Kassier Karlheinz Pfaff doch über einen zufrieden stellenden Kassenstand berichten. Dementsprechend lobend fiel der Bericht der Kassenprüfer Paul Drabinski und Fridolin Schwab aus und so erteilten die Mitglieder als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung. Unter der Wahlleitung von Bürgermeister Dr. Rippberger, der die Wichtigkeit der Arbeit im Sozialverband aufzeigte und die kompetente Betreuung der Rat- und Hilfesuchenden durch die Haupt- und Ehrenamtlichen Funktionäre hervorhob, brachten die anschließenden Neuwahlen zur Vorstandschaft folgendes einstimmiges Ergebnis: Ortsverbandsvorsitzender Franz Handl, 2. Vorsitzende Liane Merkle, Kassenwart Karlheinz Pfaff, Stv. Anita Schulz, Schriftführerin Liane Merkle, Hinterbliebenen-/Frauenvertreterin Ursula Damm, Vertrauensperson Rentner Renate Kolb, Behinderte Kurt Habedank, Revisoren Fridolin Schwab und Paul Drabinski, Beisitzer Willi Kraft und Leo Damm. Zusammen mit dem Bürgermeister und dem Kreisvorsitzenden Karlheinz Diemer konnte Franz Handl namens des Sozialverbandes Deutschland einige besonders treue Mitglieder auszeichnen. Gerade die langjährigen Mitglieder seien es, die mit ihrer Lobby mit dazu beitragen, dass man in der Politik so viel Gehör findet. Mit dem Silbernen Treueabzeichen wurden geehrt: Gabriele Handl (Steinbach), Hubert Frank (Limbach), Roland Köhler (Waldbrunn), Liane Merkle (Mudau), Kurt Müller (Mudau), Manfred Schmitt (Buchen), Friedhelm Schöllig (Walldürn), Fridolin und Irmgard Schwab (Rumpfen), Manfred Volk sowie Brunhilde Wasner (Mudau). Für 25 Jahre treue Verbundenheit zum VdK erhielten Josef Smolka (Mudau) und Hildegard Wunderlich (Steinbach) das Treueabzeichen in Gold. In den Grußworten der Gäste wurde die enge Einbindung des Sozialverbandes Mudau in die örtliche Gemeinschaft und besonders in das allgemeine Sozialwesen gewürdigt. Kreisvorsitzender Karlheinz Diemer hob in seinen Ausführungen die Bedeutung des Ehrenamtes für Staat und Gesellschaft hervor und würdigte dieses als „Dienst am Menschen“. Ohne seine rd. 90.000 Ehrenamtlichen in Deutschland (8.000 in Baden-Württemberg) hätte der VdK niemals diese erfolgreiche Entwicklung vom Kriegsversehrten- zum Sozialverband genommen. Es werde immer deutlicher, dass ein Teil der Gesellschaft heute einfach abgehängt werde. Ein Umstand, den der VdK nicht mehr hinnehmen wolle. Man kämpfe für „Um-Fair-Teilung“, denn ohne eine spürbare Umverteilung der Finanzen sei der soziale Frieden gefährdet. Es dürfe nicht sein, dass Gesundheit und langes Leben vom Geldbeutel der Patienten abhängt. In sehr anschaulichen Beispielen für die Ziele der Regierung in Pflege-, Renten- und Krankenversicherung zeigte Diemer auf, wie wichtig es ist, dass die Fachleute vom VdK das „Kleingedruckte“ lesen. Erst dadurch zeige sich, dass die ach so positiven Propaganda-Aussagen der Politiker überwiegend „heiße Luft“ sind und man in Wirklichkeit gegen die schnell einsetzende Altersarmut kämpfen müsse.

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Beiträge März 2013