Schriftgröße: a a a | SitemapDatenschutz | Impressum | Kontakt
Seite drucken

„Ausstellung rund um Ostern“

Mudau. Als vollen Erfolg konnten Traudel Kairies und das Gros ihrer Mitstreiter die „Ausstellung rund um Ostern“ im ehemaligen „Krone“-Areal verbuchen. Die Besucher gaben sich „sprichwörtlich die Klinke in die Hand“ und die ausstellenden Künstler nahmen sich gerne Zeit für ausführliche Gespräche.

Das traf für den Maler Karl-Heinz Gräber mit seinen Aquarellen und Ölgemälden ebenso zu wie für den bodenständigen Bildhauer bzw. –Säger Georg Ott, dessen Objekte etwas mehr Platz beanspruchen. Karl Heinz Gräber ist mit seinen Gemälden bereits weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt, vermutlich auch wegen der aufsehenerregenden Bühnenbilder wie z. B. der „Plazza“-Szenerie zur Italienischen Nacht. Zu dieser Ausstellung hatte er sich jedoch auf künstlerisches Neuland begeben, und den Schwerpunkt erstmals – mit großem Erfolg – auf Tier – und Jagdszenen in Öl gelegt. Georg Ott aus Langenelz hatte sich der Ausstellung relativ kurzfristig angeschlossen. Seine „filigranen Holzskulpturen“ dürften aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts auch nicht so ohne weiteres in einer Ausstellung zu placieren sein. Dafür waren sie aber auch echte Hingucker. Ob der gesägte Tannenwald im Schaufenster, die gewundene „Unendlichkeit“ davor oder die „Häuschen für schräge Vögel“, die so mancher schon heimlich in seinem Garten stehen sieht. Man kam einfach nicht daran vorbei. Ähnlich ging es der Damenwelt beim Stand von Christine Schnorr aus Buchen, der sich schon am Eingang als Haltemagnet entpuppte. Hier erwartete die Besucher edelstes Schmuckdesign in unglaublicher Vielfalt. Außerdem hatte die Künstlerin auch Skulpturen-Einzelstücke für Kenner entworfen, die so manchen Insider in echter Hingabe verharren ließ. Sammlerstücke ganz anderer Art hatte Kirstin Stoll aus Neckarsteinach entworfen und hergestellt. Ihre Teddys und andere Plüschtiere waren weniger zum Spielen gedacht, sondern mehr für Sammler, die erkennen können welche Prachtstücke da versammelt waren. Zur Dekoration von Haus und Garten hatte Kirstin Stoll außerdem ihre lustigen Tiere aus Ton entworfen, die so manchen zum Schmunzeln brachten mit „ihrer ach so menschlichen Art“. Wirklich filigranste Kunst präsentierte Traudl Kairies mit zarten Gemälden auf und in Ei sowie ihren floral gestalteten Exponaten, die den Frühling in Haus zaubern. Und hier wurde deutlich, es gibt fast nichts, was es nicht gibt – zumindest scheint es unglaublich, wie wandelbar so ein Ei sein kann bei der richtigen Kreativität. Süsse Kunst erwartete die Besucher in Rita Fürneisens „Wiener Kaffeehaus“. Die Neckarsteinacherin hat sich „Hobbymäßig“ ganz und gar der Confisserie verschrieben. Mit echter Leidenschaft zaubert sie Trüffel und Pralinen, präsentiert ihre Schenkkörbchen, Schokolutscher, Schoko-Äpfel und -Bananen sowie unzähligen weiteren unwiderstehlichen Kalorienbomben. Wer es auch etwas deftiger wollte, schaute dann noch in der „Krone-Filiale“ der Mudauer Bäckerei Link vorbei, die sich zum Kommunikations-Treff der Ausstellung entwickelt hatte.
(L.M.)