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Jahreshauptversammlung FFW Mudau

Mudau. (lm) „Es freut mich, dass die Teilnahme an den interessant gestalteten Übungsabenden meist sehr gut war. Aber leider zeigte sich auch, dass einige wenige Kameraden zu fast keiner Übung kommen“, in der Meinung, dass die weder sein dürfe noch könne, wurde Stephan Farrenkopf, Abteilungskommandant der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Mudau, nicht nur durch Gesamtkommandant Gerd Mayer und Kreisbrandmeister Reiner Dietz, sondern auch von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger und Ortvorsteher Kurt Müller in der Hauptsammlung im Gasthaus „Zur Rose“ unterstützt.

Der sehr gut besuchten Versammlung hatten sich auch Verbandsvorsitzender Andreas Hollerbach und Klaus Theobald als stv. Kreisbrandmeister angeschlossen, die bestätigten, wie wichtig die ständige Übung der Wehrleute sei. Im Ernstfall müsse jeder jeden Handgriff „im Schlaf ausführen“ können, man müsse sich aufeinander bedingungslos verlassen können. In seinem Bericht ging der Abteilungskommandant auf die Großübung zusammen mit anderen Abteilungen beim Sägewerk Schröpfer ein, die viel nützliche Erkenntnisse gebracht habe. Bei einer weiteren Übung wurde ein Verkehrunfall mit Bergung verletzter Personen realistisch nachgestellt, und Stephan Schäfer konnte im Brandhaus Bruchsal wertvolle Erfahrungen sammeln. Farrenkopf berichtete weiter, dass im Berichtsjahr 30 Einsätze zu bewältigen waren, davon sechs Brandbekämpfungen, elf technische Hilfeleistungen, neun sonstige Einsätze und zweimal blinder Alarm. Die meisten Einsätze hätten dem Team so einiges abverlangt. Stolz sei man auf die Kollegen, die beim Geschicklichkeitsfahren in Neckarelz ihr Können unter Beweis gestellt hatten. Und natürlich durfte die Kameradschaftspflege nicht zu kurz kommen. Spanferkelessen, Mitwirkung beim Laurentiusmarkt und der Besuch von Festen befreundeter Feuerwehren durfte nicht zu kurz kommen. Wenn letzterer Punkt doch unbedingt wieder mehr forciert werden müsse. Man habe es sich auf die Fahne schrieben, sich uneigennützig zum Schutz und Wohl der Bevölkerung einzusetzen. Um den guten Ausbildungsstand und die eigene Schlagkraft publik zu machen, hatte man mit großer Resonanz einen Tag der offenen Tür veranstaltet, der aufgrund des Erfolgs auch in diesem Jahr wieder stattfinden soll. Die Kameradschaft soll mittels eines dreitägigen Ausflugs nach Prag wieder mehr gestärkt werden. In seinem Bericht ging Schriftführer Manfred Müller nach dem Verlesen des Protokolls der letztjährigen Jahreshauptversammlung deutlich mehr ins Detail. Dabei wurde auch deutlich, wie oft die Abteilungswehr bei örtlichen und überörtlichen Festen im Einsatz war. Außerdem habe man sich beim Drei-Länder-Treffen in Erbach und beim Kreisjugendzeltlager in Donebach beteiligt. Als erfreulichste Meldung gab er bekannt, dass Sabine Friedel die erste Frau im Neckar-Odenwald-Kreis sei, die mit dem Silbernen Abzeichen im Geschicklichkeitsfahren ausgezeichnet wurde. Den trotz großer Ausgaben noch zufriedenstellenden Bericht von Schatzmeister Jürgen Weinlein hatten die Kassenprüfer Stefan Galm und Karl Götz unter die Lupe genommen und keinerlei Beanstandungen zu melden. Auf ihren Antrag und als Dank für die saubere Kassenführungen entlasteten die Kameraden Schatzmeister und Führungsspitze einstimmig. Etwas wehmütig berichtete Jugendwart Manfred Müller, dass im Berichtsjahr fünf Austritte zu verzeichnen waren, doch die verbleibenden vier Mädchen und vier Jungen seien mit „Feuereifer“ bei den 30 Stunden feuerwehrtechnischem Unterricht und 45 Stunden allgemeiner Jugendarbeit dabei gewesen. Sie hätten sich außerdem bei einigen Festbesuchen, beim Laurentiusmarkt, beim Kreisjungendzeltlager in Donebach und beim Drei-Länder-Treffen in Erbach beteiligt sowie das örtliche Sommerferienprogramm mitgestaltet. Stolz hob Manfred Müller hervor, dass die Jugendlichen in Scheidental die Jugendflamme Stufe 1, Abschnitt 1 und 2 des Landes Baden-Württemberg abgelegt hatten. Sein besonderer Dank für die Unterstützung in der Jugendarbeit richtete er an seine Stellvertreter Sabine Friedel und Michael Sammet sowie an Stephan Farrenkopf, Manfred Hauk, Volker Scheuermann und Michael Speckert. Als Neuaufnahme wurde per Handschlag Frank Schwab aus Bayern begrüßt und zum Oberfeuerwehrmann bzw. –frau wurden Sabine Friedel, Tobias Hauk und Marco Müller befördert. Die Ehrung des erkrankten Dieter Schneider für 25jährigen Dienst in der Abteilungswehr muss zu gegebener Zeit nachgeholt werden. In ihren Grußworten lobten Bürgermeister Dr. Rippberger, Ortvorsteher Kurt Müller, Gesamtkommandant Gerd Mayer, Verbandsvorsitzender Andreas Hollerbach und Kreisbrandmeister Reiner Dietz den hohen Leistungsstand und –bereitschaft der Mudauer Wehrleute ebenso wie die überdurchschnittliche Weiterbildungsbereitschaft der meisten Feuerwehrler. Auch das gute Verhältnis und die Kooperation der Abteilungswehren untereinander seien hervorzuheben. Lediglich die wenigen „Übungsfaulen“ sollten sich noch eines Besseren belehren lassen. Das Mudauer Feuerwehrlied zur Klavierbegleitung von Heiner Link schloss die harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung ab.